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Fasching 2011:
De Zuuch kimmt! ... in diesem Joar net!
Aber die zwei Fremdensitzungen haben es in sich! Mehr dazu nach dem 22. Januar 2011
Gustav Kopp hat das Video dazu. 3 DVDs mit der gesamten Sitzung - alle Darsteller - alle Gruppen.
 

Fasching 2010:
De Zuuch kimmt!!
Anl├Ąsslich des 600. Jubil├Ąums der Geburtsstunde des Ortes Hundstadt veranstaltete der Fanfaren-
zug 1964 Hundstadt e.V. im diesem Jahr am Rosenmontag zum ersten Mal einen Faschingsum-
zug. Eingeladen war ein jeder zum schauen, schun-
keln und feiern. ├ťber eine rege aktive Beteiligung konnte sich Zugmarschall Rainer Georgi freuen.

├ťber 25 Zugnummern waren gebucht -  Um 13.11 Uhr begann der Zug zu rollen, und bereits vor 15.11 stieg die “After-Zuch-Party” im DGH Hundstadt mit den Gipfst├╝rmern als musikalische Begleitung  - aufw├Ąrmen, abzappen, abtanzen und schunkeln war dann nochmals angesagt.                            ... mehr

"Der Teufel hat den Schnaps gemacht"
Erkenntnis des Pfarrers - Hundstadt er├Âffnete mit Fremdensitzung das n├Ąrrische Treiben - Waltraud und Mariechen bringen Saal zum Toben      (Artikel der UA vom 18. Januar 2010)

     (anr). Es hat inzwischen Tradition, dass das Narrenschiff im Usinger Land in Hundstadt zuerst auf Kurs geht. Der "Flotte Elfer" des Fanfarenzuges Hundstadt konnte auch zum Start dieser Kampagne bei den beiden Fremdensitzungen jeweils ├╝ber 200 G├Ąste im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus begr├╝├čen.
     Mit hervorragenden T├Ąnzen, allen voran der Garden, deftigen B├╝ttenreden mit Lokalkolorit sowie stimmungsvoller Musik und Gesang er├Âffneten ├╝ber 100 Akteure das n├Ąrrische Treiben der diesj├Ąhrigen Saison.
     Durch das mit Unterhaltung gespickte Programm lenkten, unterst├╝tzt von Alleinunterhalter Joe Gladen, gewohnt locker und souver├Ąn Alfred Fr├Âhlich und J├Ârg Glaser, die dar├╝ber hinaus jede Menge Orden der Hundst├Ądter Fassnacht und K├╝sschen verteilen durften. Diese durften nat├╝rlich auch die Ehreng├Ąste in Person von Landrat Ullrich Krebs, Gr├Ąvenwiesbachs B├╝rgermeister Hellwig Herber und Parlamentsvorsteher Winfried Book sowie Hundstadts Ortsvorsteher Kurt Solz entgegennehmen.
     Besonders ausgepr├Ągt war in diesem Jahr die Unterst├╝tzung der benachbarten Karnevalsvereine, die nicht nur durch die "Limeskr├Ątscher" Wehrheim in Person des Anf├╝hrers Horst Hopfeng├Ąrtner und der Karnevalsfreunde Usinger Land durch Uli Zwermann vertreten waren. Der Usinger UCV erwies seine Referenz durch Auftritt und Gru├č seiner Hoheit Prinzessin Annegret I. inklusive ihres Hofstaates genauso wie Prinz Edi I. vom Kransberger Narrenclub, der ebenfalls mit seinem Hofstaat seine Aufwartung machte.
     Er├Âffnet wurde das n├Ąrrische Programm nach dem Einmarsch des "Flotten Elfers" mit der Premiere der Fanfarenzuggarde, die nicht nur zur 18. Sitzung, sondern im gesamten Jahr der 600 Jahrfeier den "Flotten Elfer" bei allen n├Ąrrischen Auftritten feste begleiten wird. Die Kleinsten der Minigarde bekamen mit ihrer Interpretation der "bunten Kuh" sogleich ebenfalls die ersten Beifallsst├╝rme.
     Als Mann f├╝rs Protokoll demonstrierte auch heuer Werner Ott eindrucksvoll, wer in Hundstadt in der B├╝tt f├╝r den scharfz├╝ngigen Blick aufs Dorf und in die Region zust├Ąndig ist. Ob beim Verdruss ├╝ber den fehlenden Kreisel am Laubacher Kreuz "wegen nicht ausreichender Opferzahlen", den vermeintlichen Wunsch der Wilhelmsdorfer, ein Lkw m├Âge die Langzeitbaustelle am alten Rathaus dem Erdboden gleich machen und schlie├člich beim im Kl├Ąrschlamm versinkenden Gr├Ąvenwiesbacher Geb├╝hrenstreit mahnte Ott immer wieder hintergr├╝ndig zur Beachtung des Allgemeinwohls und der alten d├Ârflichen Werte.
     ├ťberregional stand neben einem neuen "warmen" Au├čenminister die "Abwrackpr├Ąmie" einer  Regie-
rung im Mittelpunkt, mit der man ein kleines Verm├Âgen machen k├Ânne, wenn man zuvor ein Gro├čes besessen habe. Mit hoher B├╝ttenkunst und scharfz├╝ngigem Humor in Sachen kleinb├╝rger-
lichen Zusammenlebens konnte auch Peter Sch├╝├čler aus Oberursel als "Sch├╝ssel" das Publikum schnell in Begeisterung versetzen. Da wurde mit derbem Humor immer wieder klar, dass es sich nicht lohne, das voller ├ťberraschungen steckende Eheleben abzuwracken, reiche es doch aus, die holde Weiblichkeit attraktiv zu finden, wenn diese einen Bierkasten tr├Ągt. Die Flucht aus dem ehelichen Heim scheitere ohnehin an der Unf├Ąhigkeit, Koffer packen zu k├Ânnen.
     Die Fastnachtskracher beim "Flotten Elfer" Waltraud (Thomas Kinnett) und Mariechen (Udo Pauly) demonstrierten in diesem Jahr meisterhaft ihre besondere B├╝hnenkunst, mit dem Publikum spielen zu k├Ânnen. Die beiden ├Ąlteren Damen lie├čen sich vom kurzfristigen, kompletten Technikausfall ├╝berhaupt nicht beeindrucken. Sie improvisierten flei├čig bei ihrer Anteilnahme an den heimischen Schicksalsschl├Ągen des "gef├╝hlte 600 Jahre im Amt befindlichen B├╝rgermeisters", des Ortsvorstehers Kurt Solz, der von keinem angerufen werde und schlie├člich des Pfarrers Klaus R├╝b, der singe: "Der Teufel hat den Schnaps gemacht."
     Die humorvollen Reden komplettierte das Duo Horst-G├╝nther Herde aus Emmershausen und Walli Buhlmann aus Cratzenbach als "eineiige Zwillinge" mit ihrer Unterhaltung ├╝ber das werdende Leben und den Hundst├Ądter Wehrf├╝hrer Kai S├╝ssner, dem von "Engelsdieben" eine Flasche Wein vom Balkon im ersten Stock entwendet worden sei.
     F├╝r kurzweilige Unterhaltung sorgten schlie├člich auch Lukas Schopf, Jurian Seel und Jan Webbeler mit ihren Sketchen bei Gericht, an der Himmelspforte, sowie ├╝ber das Rentnerdasein, w├Ąhrend Sascha "P├╝lly" Schmidt in diesem Jahr eine Familienfahrt an den Gardasee aufs Korn genommen hatte und "Trompeten-Tom" Thomas Reiter traditionell f├╝r die ganz, ganz kurzen Kalauer sorgte. Den Gesang auf die Hundst├Ądter B├╝hne brachte der Frauenchor "Grenzenlos" des Gesangverein Hundstadt, der zu einer bekannten Melodie "Wir waren schon wieder auf dem Klo" anstimmte und auch die Aerobic Girls mit ihrem Medley von "Dschingis Khan". Nachdem die Hexen vom H├Ârfunkballett t├Ąnzerisch Walpurgisnacht gefeiert hatten, die "Dog City Dancers" grazil den afrikanischen Dschungeltanz zum Besten gegeben hatten, das M├Ąnnerballett in perfekter Bewegung als Harlekins tosenden Applaus bekommen hatte, sowie die letzten Sambarhythmen beim Tanz der Teeny-Garde und bei den "├äppel-Boys" der Limes-Kr├Ątscher aus Wehrheim verklungen waren, durfte die Garde zum Abschluss zu den Kl├Ąngen des Fliegerliedes f├╝r den finalen H├Âhepunkt sorgen. Die Stewardessen von "P├╝lly-Air" gaben dabei noch einmal ihr ganzes t├Ąnzerisches K├Ânnen zum Besten und lieferten einen fulminanten Start in die Kampagne

Thomas Kinnett als “Waltraud” Foto: Romahn

im Usinger Land.