Startseite
Artikel 2009
Presse
Pressearchiv
Downloads
Über Hundstadt
Artikel 2010

Übersicht:

Usinger_Anzeiger - 31.07.2010 Bilderausstellung wird noch einmal geöffnet
Usinger_Anzeiger - 31.07.2010 Freiwillige Feuerwehr im Tank-Einsatz
Usinger_Anzeiger – 28.07.2010 Gewichtiger Abschluss des Hundstädter Jubiläums
Usinger_Anzeiger – 27.07.2010 Einen großen Bahnhof zum 100. Geburtstag ausgerichtet
Taunuszeitung 
- 26.07.2010 Strohballen in Brand gesteckt
Taunuszeitung - 26.07.2010 Backanleitung auf DVD
Taunuszeitung 
- 26.07.2010 Zeitreise auf dem Karussell
Taunuszeitung 
- 26.07.2010 Mit Trommeln und Zwergen
Taunuszeitung - 26.07.2010 Ehepaar Dierker wohnt seit 31 Jahren im Bahnhof
Usinger_Anzeiger - 26.07.2010 Unterwegs das schnaufende Eisenbahnglück genossen
Usinger_Anzeiger - 26.07.2010 Mit Pauken und Trompeten sowie Schrubber und Putzeimer
Usinger_Anzeiger – 26.07.2010 Ein ganzes Dorf präsentiert sich als Open-Air-Ausstellung
Taunuszeitung - 25.07.2010 Großer Empfang für Jubiläumszug
Taunuszeitung - 25.07.2010 Olympiade mit Live-Schaltung
Taunuszeitung - 25.07.2010 Hundstadt 600 Jahre: Da feiern die Hundstadter auch im Dauerregen
Usinger_Anzeiger - 24.07.2010 „Synchronballett beim Spritzen - das ist wahre Dorfgemeinschaft“
Taunuszeitung- 23.07.2010  Jubiläum in Hundstadt – und der Sonderzug dampft an
Usinger_Anzeiger - 23.07.2010 Ein kniffliger Parcours vor den Fersehkameras
Usinger_Anzeiger - 23.07.2010 Sonderbusse fürs Hundstädter Fest
Usinger_Anzeiger - 22.07.2010 Mit Dampf nach Hundstadt
Usinger_Anzeiger - 22.07.2010 Alte Feuerwehrspritze zum Fest wieder da
Taunuszeitung 
- 21.07.2010 Hundstadt feiert – aber richtig
Usinger_Anzeiger - 19.07.10 „Wir Menschen brauchen das Feiern“
Taunuszeitung 
- 19.07.2010 In Hundstadt gibt’s das Wir-Gefühl
Usinger_Anzeiger - 16.07.10 Alle Hundstädter sind eingeladen
Taunuszeitung - 22.06.2010 Als Feuerwehrmann im Einsatz
Taunuszeitung - 18.06.2010 Bilder von Otto Fischer
Taunuszeitung - 15.06.2010 Altes Hundstadt als Kohlezeichnung
Taunuszeitung - 11.06.2010 100 Jahre Bahnhof Hundstadt
Taunuszeitung - 08.06.2010 600 Jahre Hundstadt kompakt - Buch zum Jubiläum liegt vor
Usinger_Anzeiger - 02.06.10 Hundstädter Vielfalt zwischen zwei Buchdeckeln
Taunuszeitung - 29.05.2010 Zur 600-Jahr-Feier öffnet auch die Feuerwehr ihre Tore
Taunuszeitung - 27.05.2010 Fanfarenzug setzt auf bewährte Kräfte
Taunuszeitung - 21.05.2010 424 Seiten spannende Geschichte
Taunuszeitung - 21.05.2010 Gottesdienst unter freiem Himmel
Usinger_Anzeiger - 12.05.10 „Zum Jubiläum ein Beitrag von Frauen für Frauen“
Taunuszeitung 
- 08.05.2010 Hundstadts digitales Jubiläum
Taunuszeitung - 29.04.2010 Tour in die Vergangenheit
Usinger_Anzeiger - 29.04.10 Heimatliebe und hintergründiger Dialekt-Humor
Taunuszeitung - 21.04.2010 Silbernes Jubiläum bei den Keglerinnen
Taunuszeitung - 17.03.2010 165 Gäste genießen Rippchen und «Saure Brüh’»
Usinger_Anzeiger - 08.03.10 "Größter Dorfverein mitten in den Jubiläumsvorbereitungen"
Usinger_Anzeiger - 6.03.10 570 Dosen Wurst blitzschnell ausverkauft
Usinger_Anzeiger - 03.03.10 Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Hundstadt
Usinger_Anzeiger - 16.02.10 Flotter Elfer erobert Rathaus, Schlüssel und die (leere) Kasse
Usinger_Anzeiger - 16.02.10 Rund 100 Portionen mit 250 Würstchen verzehrt
Taunuszeitung - 10.02.2010 Grünkohlessen bringt 700 Euro ein
Taunuszeitung 
- 16.2.2010 Jubiläums-Zug auf Erfolgsspur
Taunuszeitung - 15.2.2010 Schlachtessen in Hundstadt
Taunuszeitung 
- 13.2.2010 Grävenwiesbach in Narrenhand
Taunuszeitung 
- 12.2.2010 Altes Handwerk und eine Dampflok
Taunuszeitung - 11.2.2010 Anmelden für Faschingsumzüge
Taunuszeitung - 05.02.2010 Die Narren bereiten sich auf die Premiere vor
Taunuszeitung - 01.02.2010 Grünkohl essen und Gutes tun
Usinger_Anzeiger - 11.01.10 Weiberfasching mit den Heckeschleppern

Alle Artikel:

Usinger_Anzeiger - 31.07.2010
Bilderausstellung wird noch einmal geöffnet
31.07.2010 - Hundstadt
(anr). Aufgrund der großen Nachfrage hat sich der Historische Ausschuss „600 Jahre Hundstadt“ entschlossen seine Bilderausstellung am kommenden Sonntag, 1. August, noch einmal zu zeigen. Am Sonntag können einheimische und auswärtige Besucher von 14 bis 17 Uhr im Alten Rathaus noch einmal die Bilder, Dokumente und Schriften, die 600-Jahre-Hundstadt dokumentieren, in Augenschein nehmen.

Usinger_Anzeiger - 31.07.2010
Freiwillige Feuerwehr im Tank-Einsatz
Besonderer Einsatz der Feuerwehr Grävenwiesbach - 40.800 Liter Wasser verfüllt
(anr). Am vergangenen Wochenende unternahm die Feuerwehr Grävenwiesbach einen nicht alltäglichen Einsatz, denn statt mit Wasser einen Brand zu löschen, nutzten sie ihr Tanklöschfahrzeug, um die Dampflok des historischen Sonderzuges mit Wasser zu betanken.
Insgesamt fünf Mal waren die Grävenwiesbacher Brandschützer im Einsatz, um im Auftrag des Verkehrsverbundes Hochtaunus (VHT) die Dampflok am Bahnhof Grävenwiesbch mit Wasser zu befüllen. Dabei war es eine besondere Herausforderung für die Grävenwiesbacher Feuerwehrkameraden das enge Zeitfenster einzuhalten, in dem in nur fünf Minuten 2400 Liter in den Wassertank gepumpt wurden, denn der Sonderzug war im ganz normalen Fahrplan der Taunusbahn getaktet. Mit dem TLF 20/25, dem größten wasserführenden Fahrzeug der Großgemeinde mit einem Tankinhalt von 2400 Litern wurde mittels eingebauter Feuerlöschkreiselpumpe das Wasser gefördert. Aufgrund mangelhafter Löschwasserversorgung durch die Unterflurhydranten am Bahnhof wurde auch ein Pendelverkehr zum Oberflurhydrant am Gerätehaus eingerichtet. Am Samstagabend kam zusätzlich noch der Pritschen-Lkw des Bauhofs zum Einsatz, der ein 3000 Liter fassendes Wasserfass mitführte.
Insgesamt waren 14 Kameraden rund acht Stunden ehrenamtlich im Einsatz, um die Dampflok mit insgesamt 40.800 Litern Wasser zu befüllen. Angesichts des brütend heißen Sommerwetters vor dem Wochenende war der Einsatz der Dampflok sogar lange fraglich, war doch die Gefahr von Flächen- oder Böschungsbränden durch den Funkenflug aus dem Schornstein der Lok lange gegeben und wurde erst durch die zwischenzeitlichen Regenschauer beseitigt.

Usinger_Anzeiger – 28.07.2010
Gewichtiger Abschluss des Hundstädter Jubiläums
Wiegewettbewerb des Festausschusses zum Abschluss des Hundstädter Festwochenendes
(anr). Gespannte Blicke, Gemurmel und aufgeregtes Nachfragen gab es quasi zum Abschluss des Festwochenendes 600 Jahre Hundstadt ab 16 Uhr am Wiegehäuschen. Denn dort fand der große Wiegewettbewerb zugunsten des Vereins „Wir Helfen“ statt.
Elf Festausschussmitglieder hatten sich zur Verfügung gestellt, um sich im alten Wiegehäuschen gemeinsam auf die alte Sauwaage zu stellen und ihr Gesamtgewicht zu ermitteln. Zuvor konnten die Festbesucher während der vergangenen Tage mit einem Euro Einsatz das Gesamtgewicht schätzen. 277 Teilnehmer mit 325 Tippabgaben warteten gespannt, wer denn nun am besten geschätzt hatte. Nachdem das amtliche Ergebnis der Waage 965,5 Kilogramm auswies, stand fest, dass Werner Ott und Eleonore Kinnett mit je 965,0 Kilo am nächsten lagen.
Das Los bestimmte sodann Ott als Sieger, der einen Fernseher, gespendet vom Elektrogeschäft Rudolf Maurer, in Empfang nehmen durfte. Kinnett gewann als zweiten Preis zwei Karten für die große Gala des Vereins „Wir Helfen“.
Mit der Tippabgabe von 964 Kilo belegte Markus Köhler den dritten Platz und erhielt einen Sektkübel mit Sektflasche, gestiftet von der Firma Rudolf Tillig, während die von Manfred Jacob geschätzten 963 Kilo Rang vier und den Gewinn eines Fresskorbes, gestiftet von der Metzgerei Bleher, bedeuteten.
Mit 968 Kilo belegte Ingrid Jung nach einem erneuten Stechen Platz fünf und nahm als Gewinn einen Beleuchter, ebenfalls gestiftet von der Firma Maurer, in Empfang.
Ende des Festes ausgerufen
Als abschließende Attraktion ging am Sonntagabend der Nachtwächter des Dorfes in Gestalt von Roland Seel durch die Straßen, um das Ende des Festes auszurufen.


Usinger_Anzeiger – 27.07.2010
Einen großen Bahnhof zum 100. Geburtstag ausgerichtet
27.07.2010 - Hundstadt
Eheleute Axel und Elisabeth Dierker stellten Hundstädter Bahnhof und seine Geschichte vor
(anr). Das Jubiläumswochenende „600 Jahre Hundstadt“ fiel zusammen mit dem 100-jährigen Bestehen des Bahnhofes, denn am 1. April 1910 war dieser an der Eisenbahnstrecke Usingen-Weilmünster eröffnet worden. Folge-richtig wurde auch am Bahnhof gefeiert. Hierzu hatten die Eheleute Axel und Elisabeth Dierker eingeladen, die den Bahnhof vor 31 Jahren von der Deutschen Bundesbahn erworben hatten.
Der dampfende Museumszug brachte am Wochenende nicht nur zahlreiche Besucher nach Hundstadt, sondern mit ihm auch Landrat Ulrich Krebs, VHT-Geschäftsführer Arne Behrens und Bürgermeister Hellwig Herber, die von der Musik des Fanfarenzugs Hundstadt mit seiner Garde, sowie Liedern des Hundstädter Frauenchors „Grenzenlos“ begrüßt wurden. Das von Ortsvorsteher Kurt Solz moderierte bunte Unterhaltungsprogramm rundete der effektvolle Tanzauftritt der Mönstädter Gruppe „Luis und Friends“ ab. Sodann konnten die Besucher auf zahlreichen Hinweistafeln die Geschichte des Bahnhofs und die Historie der Eisenbahnstrecke und der Bahnhöfe in der Großgemeinde Grävenwiesbach studieren, die mit Bildern des ehemaligen Grävenwiesbacher Pfarrers Manfred Wilfert illustriert waren . Das kulturelle Programm schloss ein kleiner Kunstmarkt ab, auf dem Holzplastiken, Töpferkunst, Tonskulpturen, Goldschmiedearbeiten und Dinkelkissen zu betrachten waren. Für das leibliche Wohl sorgte im Bahnhofscafe die Kartoffelgruppe der Lokalen Agenda mit einer reichhaltigen Kuchentheke, während der Nachwuchs im Pantoffelkino Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer sehen konnte. Bahnhofsjubiläum einmal ganz anders passte exakt in die Kultur des Feierns in Hundstadt, denn auch hier hatten die Organisatoren das Prinzip „Vom Dorf für das Dorf“ in einzigartiger Weise umgesetzt.

Taunuszeitung - 26.07.2010
Strohballen in Brand gesteckt
Hundstadt.
In der Nacht zum Sonntag kam es am Rande der 600-Jahr-Feier in Hundstadt zu einem Brand. Wie die Polizei mitteilt, wurde gegen 2.50 Uhr ein Strohballen, der zu Dekorationszwecken auf dem Vorplatz des alten Rathauses aufgestellt war, angezündet. Das Feuer konnte rechtzeitig von der Feuerwehr gelöscht werden, so dass fast kein Sachschaden entstand. Zeugenhinweise erbittet die Polizei Usingen unter Telefon (0 60 81) 9 20 80. ms
Artikel vom 26. Juli 2010, 03.24 Uhr (letzte Änderung 26. Juli 2010, 05.11 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/strohballen-in-brand-gesteckt_rmn01.c.7993042.de.html

Taunuszeitung - 26.07.2010
Backanleitung auf DVD
Gustav Kopp hat einem Film über die Brotherstellung gedreht
Damit das Brotbacken nicht in Vergessenheit gerät,
wurde anlässlich der 600-Jahr-Feier von Hundstadt ein Film gedreht.

Hundstadt. Wer beherrscht das alte Handwerk des Brotbackens noch? In Hundstadt gibt es gleich drei Gruppen, die wissen, wie das geht. Harald Lezius gehört einer davon an. «Wir backen alle drei Monate und essen gar kein anderes Brot mehr», erzählte er den Besuchern am Festwochenende der 600-Jahr-Feier des Dorfes. Damit auch die Jugend und alle, die sich dafür interessieren, wissen, wie Brot im Backes gebacken wird, hat Gustav Kopp jetzt einen Film gedreht und alle wichtigen Arbeitsschritte für die Zukunft festgehalten.
Und wirklich, er ist sehenswert, der Film «Vom handwerklichen Brotbacken», für den die Roggis, eine Gruppe der Backhausgemeinschaft Hundstadt, als Schauspieler zur Verfügung standen. Gustav Kopp, der das gesamte Geschehen rund um das Jubiläumsjahr filmte (wir berichteten), hat sich viel Mühe gemacht, die Abläufe einzufangen. Er beginnt mit der Geschichte des Getreides, das es schon vor 10 000 Jahren gab. «Die Bilder von Gräsern, die ich dabei unterlegt habe, erinnern an den Ursprung des Getreides», erklärte er. Auch die Begleitmusik stammt aus der Kopp‘schen Ideenwerkstatt.
Und schon wird der Zuschauer hineingezogen ins Geschehen. Denn erst einmal muss Holz aus dem Hundstädter Wald geholt werden, um das Backes zu erhitzen. Nebenbei gesagt, hat es früher drei Backhäuser in Hundstadt gegeben, von denen heute nur noch eines mitten im Dorf steht. Holz und Wellen braucht es, um die nötige Hitze von 235 Grad zu erzeugen. «Wellen, das ist das Anmachholz», erklärte Rudolf Tillig dazu.
     Acht Stunden ruhen
Während die Männer für das Holz sorgen, haben die Frauen schon den «Starter», den Sauerteig, angesetzt, der heutzutage ganz modern in einer Rührmaschine mit Mehl und Wasser vermischt wird. Acht lange Stunden muss der Teig ruhen. Gustav Kopp zeigt diese stille Zeit im Film mit einem weichen Ruhekissen an.
Dann kommt die glühende Kohle raus aus dem Ofen, der inzwischen heiß genug geworden ist und Platz für die Brotlaibe benötigt. Die sind längst geformt und werden «eingeschossen». Natürlich mit dem Quäntchen Wasser und drei Löchern im Teig, durch die die Feuchtigkeit besser entweicht. Etwa 90 Brote passen in den großen Backofen.
Am Festwochenende waren es 370 saftige Sauerteigbrote, die den Bäckern beinahe aus der Hand gerissen wurden. Denn eins steht fest, Brot aus dem Backes schmeckt nun mal viel besser.
Damit das Wissen um das Backen für Jedermann zugänglich ist, kann der Film darüber auf der Internetseite http://www .hundstadt.eu bestellt werden. Gustav Kopp nimmt gerne auch Bestellungen unter der Telefonnummer (0 60 86) 6 91 entgegen. Der Film kostet 7,95 Euro und dauert 30 Minuten.
Artikel vom 27. Juli 2010, 18.51 Uhr (letzte Änderung 28. Juli 2010, 04.12 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/backanleitung-auf-dvd_rmn01.c.8000492.de.html

Taunuszeitung - 26.07.2010
Zeitreise auf dem Karussell
Hundstadt zeigt seinen Besuchern, wie es im Ort früher zuging
Hundstadt. Ein Festzug, der nicht durch die Straßen zieht? In Hundstadt war so etwas der Höhepunkt des Jubiläumsfests.
600 Jahre gibt es das Dorf Hundstadt also schon. Diese Tatsache wurde in den vergangenen Tagen richtig gefeiert (wir berichteten). Am Sonntag gleich mit vielen Besuchern von Nah und Fern, die sich gerne in den Hundstädter Höfen in die Vergangenheit entführen ließen.
Die Organisatoren hatten sich für den Sonntag nämlich keinen feierlichen Umzug durch den Ort überlegt, sondern ließen die Schaulustigen und interessierte Besucher im idyllischen Dorfkern umherschlendern. Dort waren Türen und Tore weit geöffnet. Ein langer Blick dahinter war ausdrücklich erwünscht. Und weil sich immer wieder in Tracht gekleidete Menschen unters Volk und zwischen die Häuser mischten, konnten sich alle gut in die Anfangsjahre des Dorfes zurückdenken.
Damals haben die Frauen wohl genauso in ihren schwarzen Trachten, die sie nur am Sonntag aus dem Kleiderschrank holten, zusammen in der guten Stube gesessen und gestrickt und gestickt. Der Kleiderschrank stand allerdings ein paar Höfe entfernt, wo ein ganzes Schlafzimmer aufgebaut war. Simone Brandt, die aus Hundstadt stammt, hatte für eine alte Kücheneinrichtung gesorgt.
     Altes Geschirr
«Der Herd steht normalerweise bei mir im Flur und das Überhandtuch hängt tatsächlich in meiner Küche», berichtete sie . Die Weichholzvitrine war mit altem Geschirr bestückt genau wie der lange Holztisch, der liebevoll mit antikem Steingut gedeckt war. Nebenan wehte Spitzenunterwäsche im Wind. Denn dort wurde gezeigt, wie aufwendig Hausfrauen früher waschen mussten. «Daran kann ich mich auch noch erinnern», erklärte Tatjana Stapper gerade ihrem Ehemann André und dachte dabei an ihre Kindertage.
Mancher fühlte sich komplett zurückversetzt. «Genau den hat mein Vater früher gefahren», lautete daher der erstaunte Ausruf einer Frau, als sie den alten NSU sah. Der NSU-Club hatte die kleinen Autos aufgereiht und ließ den TT aus dem Jahr 1970, den Wankel-Spider von 1967 mit einem 50 PS starken Einscheiben-Kreiskolbenmotor und auch den Prinz aus dem Jahr 1962 bestaunen.
Der Sonntagsstaat von Wolfert Neubearth und Gertrud Kinnett war zwar noch ein paar Jährchen älter, konnte sich aber dennoch sehen lassen. Gerne ließen sich die beiden fotografieren, während das historische Karussell unweit entfernt gemächlich seine Runden drehte. Und das machte den Kindern genauso viel Spaß wie früher. Zumal in Hundstadt ein Leierkastenmann dazu Musik machte. Doris Karnahl ließ das Schiffchen dazu hin und her gleiten und webte währenddessen ein buntes Stück Stoff auf dem alten Webstuhl.
     Wildschwein-Gulasch
Gerade in der Mittagszeit lohnte sich der Besuch der Festmeile, denn die Gulaschkanone hatte tatsächlich Gulasch geladen, allerdings aus edlem Wildschwein. Das gab es in der historischen Metzgerei dann auch als Wurst. Dort konnte man zusehen, wie das Fleisch in den Darm gepresst wurde. Und wer wissen wollte, wie das Brot, das dazu gereicht wurde , entstanden ist, der konnte sich nicht nur darüber einen Film ansehen. In unterschiedlichen Versionen gab es das Brot zum Probieren.
Die Veranstaltungsbühne blieb am Sonntag ebenfalls nicht leer. Da tanzte die Sing-, Spiel- und Trachtengruppe Rüddingshausen. Die Musik machten anschließend die «Raubritter».
Eine Gaudi war auf alle Fälle das Schätzen des Gewichtes der Festausschussmitglieder. Einige kernige Hundstadter galt es da einzuschätzen. Ortsvorsteher Kurt Solz (FWG) gehörte auch dazu. Doch er bekannte, mindestens drei Kilo verloren zu haben, bei der vielen Arbeit vor dem Fest. Zwischen 850 und 1295 Kilogramm lagen die Schätzungen für die zehn Männer und die einzige Frau im Festausschuss. Nur Werner Ott hatte den richtigen Riecher. Er schätzte bis auf ein halbes Kilo richtig. Das Team wog zusammen 965,5 Kilo.
Artikel vom 26. Juli 2010, 18.02 Uhr (letzte Änderung 27. Juli 2010, 04.19 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/zeitreise-auf-dem-karussell_rmn01.c.7996209.de.html 

Taunuszeitung - 26.07.2010
Mit Trommeln und Zwergen
Hundstadt. Noch nicht alle Höfe, aber einige wenige hatten am Samstag des großen Festwochenendes schon mal die Tore geöffnet und ließen einen Einblick in frühere Zeiten zu. Gekommen waren die Besucher aber am frühen Abend weniger wegen der Höfe, sondern wegen des kleinen Programms auf der Bühne mitten im Dorfzentrum.
Dort formierten sich die Musiker des Fanfarenzuges Hundstadt unter Leitung von Jörg Glaser und eröffneten den bunten Abend mit einem Trommelwirbel. Moderator Roland Seel im schwarzen Anzug mit Zylinder begrüßte die große Musikgruppe samt der tanzenden Majoretten und überreichte zur Erinnerung an die 600-Jahr-Feier den Hundstadter Biberschwanz. Als nächsten Programmpunkt stellte er die wichtigste Gruppe vor, «die man haben kann», vor: die Kindergartenkinder. Aufgeregt hatten die Kleinen des Kindergartens Zwergenland schon mit ihren Erzieherinnen neben der Bühne gewartet. Im Takt der Musik des Fanfarenzuges hüpften sie ungeduldig von einem aufs andere Bein und klatschten mit. Dann durften sie endlich rauf auf die Bühne und sangen sich in die Herzen der Zuhörer.
Die Trommlergruppe des Fanfarenzuges schlug gehörig den Takt. Dann kamen die Tänzerinnen an die Reihe. Hundstadt bot mit seinen «Aerobic Girls» eine gute Schau. Aus Mönstadt kamen die Mön Stomps, die ebenso über die Bühne wirbelten, aber eher mit dem Schlagzeugstock. Es wurde Zeit für die Gipfelstürmer. msc
Artikel vom 26. Juli 2010, 18.02 Uhr (letzte Änderung 27. Juli 2010, 04.19 Uhr)
 
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/mit-trommeln-und-zwergen_rmn01.c.7996207.de.html

Taunuszeitung - 26.07.2010
Ehepaar Dierker wohnt seit 31 Jahren im Bahnhof
Hundstadt. Dicht gedrängt standen die Fahrgäste des Dampf-Sonderzugs an den Fenstern, als der Zug die große Kehrschleife oberhalb Hundstadts passierte und blickten auf den Grävenwiesbacher Ortsteil hinab, dessen 600. Geburtstag sie mitfeiern wollten. Mit Landrat Ulrich Krebs (CDU) und Bürgermeister Hellwig Herber (FWG) genossen sie anschließend auf dem Bahnhofsvorplatz ein buntes Festprogramm, das die Hundstadter auf die Beine gestellt hatten. Es war an Ortsvorsteher Kurt Solz (FWG) ebenso den Fanfarenzug Hundstadt anzukündigen wie den Frauenchor Grenzenlos unter Leitung von Kirsten Nüßlein. Nach den Grußworten von Bürgermeister und Landrat stimmten Mitglieder der Jugendstilgruppe Bad Nauheim in nostalgischen Kostümen auf eine Zeitreise in die Geschichte Hundstadts ein. Der farbenfrohe Auftritt der Tanzgruppe «Mönstomps» um Fernando und Luis Gonzalez aus Mönstadt war der stimmungsvolle Höhepunkt des Festaktes.
«Ein ganz großer Dank gilt Elisabeth und Axel Dierker, die ihr altes Bahnhofsgebäude für das Festprogramm zur Verfügung gestellt haben», sagte Herber. Das Ehepaar hatte vor 31 Jahren den heruntergekommenen Bahnhof gekauft und zum Wohnhaus umgebaut. Rund um den ehemaligen Bahnhof verköstigten sie die Besucher und bereiteten der Festgemeinde so einen gastfreundlichen Empfang. map
Artikel vom 26. Juli 2010, 03.24 Uhr (letzte Änderung 26. Juli 2010, 05.09 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/ehepaar-dierker-wohnt-seit-31-jahren-im-bahnhof_rmn01.c.7993083.de.html  

Usinger_Anzeiger - 26.07.2010
Unterwegs das schnaufende Eisenbahnglück genossen
26.07.2010 - Hundstadt
Mit Volldampf unterwegs nach Hundstadt: Eine Fahrt im Dampfzug geht unter die Haut
(nf). Mit Volldampf nach Hundstadt: Auf die Männer vom Verein „Historische Eisenbahn Frankfurt e. V.“ ist Verlass. Sie widmen ihre Freizeit nicht nur der Traditionspflege, sondern beherrschen ihre ehrenamtliche Profession als Heizer, Lokführer oder Schaffner ganz perfekt. Wer ordentlich einheizt, kommt scheinbar mühelos und vor allem pünktlich ans Ziel.
So war es auch an diesem Wochenende, als der Verkehrsverband Hochtaunus und der Rhein-Main-Verkehrsverbund die Schienen für zehn Sonderzugfahrten mit der Dampflok 524867 freigegeben hatten. Am Samstagmorgen ging es dann am Bahnhof Frankfurt Süd los und bei jeder Fahrt war Endstation in Grävenwiesbach natürlich nicht ohne ausgiebige Stopps im Jubiläumsdorf Hundstadt.
Zahlreiche Schaulustige säumten die Strecke, auf der sich ein Hauch von Eisenbahnromantik ausbreitete: Das Auge nahm den Dampf wahr, die Nase atmete den typischen Kohlegeruch ein und ins Ohr drang das „Tschütschütschü...“, mal schneller und mal langsamer, gelegentlich unterbrochen von einem schrillen Pfeifton.Kein Wunder, dass reichlich Aufmerksamkeit herrschte und im Laufe des Tages immer mehr Fahrgäste den Dampfzug der modernen Taunusbahn vorzogen, um gemütlich nach Hundstadt zu gelangen. Allein die pure Lust am Fahrvergenügen lohnte schon den Dampf -Zuschlag, den der Verein von Schaffnern einkassieren und so das Gefühl „alles, wie damals“ aufkommen ließ. Ob Zaun - oder Fahrgast - das Erlebnis, bei einem Dreifach-Jubiläum dabei zu sein, ging unter die Haut: 600 Jahre Hundstadt, 175 Jahre Eisenbahn und 100 Jahre Bahnhof Hundstadt. In die Schar jener, die diesem Wochenende entgegengefiebert hatten, reihte sich auch Lukas (5 Jahre) aus Hausen ein. „Er ist schon ein ganz verrückter Eisenbahner“, berichtete seine Mutter Angelika auf der Fahrt am Samstag und fügte gleich eine Anekdote hinzu. Lukas sei eines Tages mit der Taunusbahn ausgebüxt. Glücklicherweise sei er nur bis Usingen gekommen und ihr dort beim Aussteigen direkt in die Arme gelaufen... Während der Dampfeisenbahnfahrt genoss Lukas sein Glücksgefühl in vollen Zügen, nämlich auf den Sitz zu steigen, den Kopf aus dem geöffneten Fenster zu halten und den Fahrtwind im Gesicht zu spüren. Wie andere Kinder auch, hatte ihn das Eisenbahnglück ergriffen. Von der Dampfeisenbahn verzückt, waren auch viele Erwachsene, Eltern wie Großeltern. Ein Stückchen Vergangenheit war zurückgekehrt und ließ sich mit Hightechkameras verewigen. Getreu dem Motto der historischen Eisenbahner „Eine Dampflok lebt nur, wenn sie dampft“, legte sich ein nostalgisch -romantischer Zauber auf die Taunusbahn-Strecke. Und wie weggepustet waren im Jubiläumsjahr die Schlagzeilen über den Hitzestress in ICE-Zügen - sprichwörtlich auf Eis (ice) gelegt. Zumindest in Hundstadt. Weitere Berichte über das Fest in Hundstadt, auf Seite 14

Usinger_Anzeiger - 26.07.2010
Mit Pauken und Trompeten sowie Schrubber und Putzeimer
26.07.2010 - HUNDSTADT
Musik und Stimmung vom Dorf für das Dorf: Grävenwiesbacher Vereine stellten sich vor - Jung und Alt begeisterten auf der Festbühne in Hundstadt
(anr). Ganz nach dem Hundstädter Motto der 600-Jahr-Feier „Vom Dorf für das Dorf“ gestaltete sich auch das Festprogramm am Samstagabend, denn da erwiesen die Vereine der Großgemeinde dem Jubiläumsort ihre Referenz. Jung und Alt boten ein heiteres, buntes Programm und zeigten die Vielfalt des kulturellen Angebotes, welches sich durch ehrenamtliches Engagement auszeichnet.
Eröffnet wurde das Unterhaltungsprogramm vom Fanfarenzug Hundstadt, der bei seinem Heimspiel mit seiner Garde und flotten Klängen wieder einmal eindrucksvoll demonstrierte, warum er das Aushängeschild Hundstadts ist. Dass man sich im Jubiläumsdorf angesichts des eigenen Nachwuchses um die Zukunft keine Sorgen machen muss, stellte nicht nur Moderator Roland Seel heraus, sondern demonstrierten frisch und frei die Kinder vom Kindergarten „Zwergenland“. Da wurde das heimische Handwerk gesanglich vorgestellt und das Publikum entzückt, wenn vom Schreiner Uhrig, der „Euch die Bretter hobelt“, vom Bauern Launhardt, der „Euch die Kühe melkt“ und schließlich vom Rudi Maurer gesungen wurde, der das Licht bringt.
Bürgermeister Herber hatte, auch in Vertretung von Landrat Ulrich Krebs, nicht nur den Dank der Gemeinde für das tolle Fest mitgebracht, sondern vor allen Dingen die lange ersehnte Baugenehmigung für den Bühnenanbau im Dorfgemeinschaftshaus, welche Fanfarenzugsvorsitzender Thomas Kinnett freudig entgegennehmen durfte. Besondere Trommelklänge kombiniert mit Jongleureinlagen mit dem Trommelstock präsentierte die Trommelgruppe mit Leiter Thomas Glaser, der mit einer besonderen Choreografie das Werkzeug des Trommlers präsentierte.
Eine in der Großgemeinde wohlbekannte Zierde war auch wieder der Auftritt der „Sweet Fire Devils“ aus Grävenwiesbach, die unter der Leitung von Ulla Fischer eine glänzende Figur abgaben. Dem standen die Hundstädter Aerobic Girls in nichts nach, die sich unter tosendem Beifall des Publikums auch vom Ausfall der Musikanlage nicht beirren ließen und ihren Tanz auch ohne Musik eindrucksvoll zu Ende brachten. Das glänzende Finale dieses dörflichen Kulturprogramms bildete „Art Pascal“ aus Mön-stadt, die ebenfalls glänzend choreograpfiert mit Schrubber und Putzeimer, Mülltonne und Kelle begeisternd Musik machten.
Den Samstagabend umrahmte schließlich die Hausband „Gipfelstürmer“ musikalisch, während am Freitagabend trotz strömenden Regens die Coverband „Online“ dafür sorgte, dass das Publikum bei Laune gehalten wurde.

Usinger_Anzeiger – 26.07.2010
Ein ganzes Dorf präsentiert sich als Open-Air-Ausstellung
26.07.2010 - HUNDSTADT
Stehender Festzug bot Einblicke in alte Hundstädter Zeiten - Höfe als Schaufenster
(anr). Der stehende Festzug als Höhepunkt der Feierlichkeiten zur 600-Jahr-Feier Hundstadts bot den vielen Besuchern bei trockenem Wetter einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen in früheren Zeiten. Die Höfe aus dem alten Ortskern entlang der Hauptstraße waren weit geöffnet und voll mit Besuchern, die staunend und interessiert die Attraktionen und Präsentationen bewunderten.
Eröffnet wurde der stehende Festzug mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Klaus Rüb und Pastoralreferent Norbert Nakatenus, die nicht nur an die alte Zeit vor 600 Jahren erinnerten, sondern den Bogen auch schlugen zu einer besonderen Dorfgemeinschaft: „Wer niemals Leid erfahren hat, wie kann der Freude finden.“
Am Eingang der Festmeile präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Hundstadt nicht nur ihr aktuelles Tanklöschfahrzeug, sondern auch die alte Spritze aus dem Jahre 1833, welche über 100 Jahre ihren Dienst verrichtet hatte. Die Geschichte des Hundstädter Brandschutzes komplettierte die DKW-Tragkraftspritze aus dem Jahre 1940, die von den Feuerwehrkameraden, nachdem sie 30 Jahre bei Stefan Kreuter unterstand, wieder auf Vordermann gebracht worden war. Im alten Rathaus hatte der Historische Ausschuss seine Bilderausstellung aus den alten Zeiten aufgebaut, bei der mit vielen Emotionen Erinnerungen geweckt wurden, wenn Rainer Launhardt feststellte: „Das ist das Kind, das keiner mehr kennt.“ Im Hof von Erles fanden die Besucher eine komplette Küchenausstellung aus der Zeit zwischen 1850 und 1900 vor, während bei „Schäferhannese“, wo heute Timo und Bianca Heider leben, eine komplette Schlafstube den Besuchern eindrucksvoll zeigen konnte, wie es früher in Hundstadt einmal war. Das demonstrierten die Mitglieder des Gesangvereins „Sägergruß“ ebenfalls eindrucksvoll, die am Haus von Krimhilde Fach eine Spinnstube aufgebaut hatten . Die 74-jährige Edith Glaser spann dort am Spinnrad Wolle von den eigenen Schafen. Peter Lemski am Butterfass, die strickenden Gisela Becker und Hildegard Walter, Edeltraut und Manfred Jakob, Wolfert Neubart und Gertrud Kinnett, sowie Sängergruß-Vorsitzender Kurt Becker komplettierten das Bild, wie es besser in einem Freilichtmuseum nicht zu sehen ist. Großer Andrang herrschte beim Töpfern für Kinder im Hof von Hannelore Best, während Sylvia Michels aus Neu-Anspach den Besuchern die Webkunst oder Inge Bangert in ihrem Hof das Klöppeln nahebrachte und schließlich die Imkerei Schießer „Das Wunder der Biene“ vorstellte. Auf der großen Festbühne besang die Sing-, Spiel- und Trachtengruppe Rüddingshausen „In Junkers Kneipe bei Bier und Pfeife“ die Neuigkeiten aus früheren Zeiten und die Blaskapelle „Raubritter“ aus Elkerhausen sorgte für die musikalische Unterhaltung.
Lange Schlangen waren schnell am Stand der Backhausgemeinschaft entstanden, wo das Backhausbrot genauso wie das Backesweck in Windeseile über den Tresen ging, während ein Film von Gustav Kopp das Brotbacken erläuterte und der Weinstand mit Schmalzbrot ebenfalls zum Verweilen einlud.
Die Heckeschlepper mit einer historischen Traktorausstellung, die Interessengemeinschaft Kinderwald mit einer Ausstellung über die Tiere in Wald und Flur, eine Kräuterfrau, das Handwerk des Schieferns, sowie eine NSU-Prinz -Sonderschau, in der die 60er Jahre mit Campingatmosphäre wieder auflebten, bereicherten ebenfalls das Bild der Hundstädter Festmeile.
Frische grobe Bratwurst bei Kurt Reiter und Horst Zingel, Waffeln vom Kindergarten, sowie leckere Wildschweingulaschsuppe waren gut geeignet, den Gaumen zu verwöhnen. Der Nachwuchs hatte dabei auf einem historischen Kinderkarussell, beim Kinderschminken, Katapultschießen auf die Burg oder beim Kegeln, wie es früher war, bei Leo Webbeler seinen eigenen Spaß.

Taunuszeitung - 25.07.2010
Großer Empfang für Jubiläumszug - Hundstadt feiert mit vielen Gästen
600 Jahre Hundstadt, 100 Jahre Bahnhof Hundstadt und 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland waren für RMV und VHT
Anlass, einen Dampf-Sonderzug nach Hundstadt auf die Reise zu schicken. Dort wurde das ganze Wochenende gefeiert.
Hundstadt. Pünktlich um 11.08 Uhr traf der Jubiläums-Sonderzug des Rhein-Main-Verkehrs-verbunds (RMV) am Samstag in Hundstadt ein. Neun weitere Fahrten folgten bis Sonntagnachmittag. Die Dampflokomotive der Baureihe 52 mit fünf Waggons im Schlepptau gab dabei ein schrilles Pfeifen von sich. Vor lauter Neugier verpassten die Mitglieder des Fanfarenzugs Hundstadt doch glatt ihren Einsatz und reckten erst einmal ihre Köpfe in Richtung Zug.
Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden die Fahrgäste – wie vor 100 Jahren bei der Eröffnung des Bahnhofgebäudes – mit einem bunten Festprogramm feierlich begrüßt. «Herzlich willkommen» stand auf dem Transparent, das das seit 31 Jahren im Bahnhof wohnende Ehepaar Dierker eigens zum Jubiläum unter das alte Bahnhofschild montiert hatte.
Landrat Ulrich Krebs (CDU) hatte den Hundstadtern zu ihrem Dorfjubiläum kein Geschenk mitgebracht. Vielmehr ließ er sich mit dem fauchenden Geschenk selbst nach Hundstadt bringen. «Die Dampfeisenbahn ist ein Geschenk des Rhein -Main-Verkehrsverbundes und des Verkehrsverbandes Hochtaunus zur 600-Jahr-Feier von Hundstadt», begrüßte Krebs die rund 250 ersten Gäste. «Der Zug ist auch ein Dankeschön an all die Fahrgäste, die unsere Taunusbahn zu einer Erfolgsgeschichte gemacht haben.»
Die Dampfeisenbahn hatte zwar bereits vor 101 Jahren Hundstadt und Grävenwiesbach mit Bad Homburg und Frankfurt verbunden. «Doch stand damals an dieser Stelle noch ein provisorischer Bretterverschlag. Das Bahnhofsgebäude selbst wurde erst am 1. April 1910 eröffnet», berichtete Horst Mader vom Heimat- und Geschichtsverein. «Streng genommen handelt es sich hier gar nicht um einen Bahnhof, sondern nur um einen Haltepunkt, weil lediglich ein Gleis ohne Weiche durch Hundstadt fährt.» Doch den Hundstadtern sei ihr einfacher Haltepunkt der Taunusbahn mit regem Zugverkehr lieber als ein alter Bahnhof einer stillgelegten Bahnstrecke, meinte Mader weiter. Bahnhofbewohner Axel Dierker erinnerte die Festgäste an die drohende Stilllegung der einstigen Bahnstrecke Ende der 1980er Jahre. Der VHT, der ja aus den Hochtaunus-Kommunen sowie dem Landkreis selbst besteht, erwarb sie bekanntlich. So wurde der Hochtaunus der erste Landkreis in Deutschland, der eine von der Bahn aufgegebene Trasse kaufte, um sie in eigener Regie zu betreiben. «Die anschließende Erfolgsgeschichte der Taunusbahn, das Doppeljubiläum in Hundstadt, aber auch der 175. Geburtstag der Eisenbahn in Deutschland waren Anlass genug, dass VHT und RMV den Wunsch von Grävenwiesbachs Bürgermeister Hellwig Herber (FWG) aufgegriffen haben und einen Dampf-Sonderzug nach Grävenwiesbach geschickt haben», sagte VHT-Geschäftsführer Arne Behrens. Mehr auf Seite 15
Artikel vom 25. Juli 2010, 19.38 Uhr (letzte Änderung 27. Juli 2010, 04.17 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/grosser-empfang-fuer-jubilaeumszug_rmn01.c.7992319.de.html

Taunuszeitung - 25.07.2010
Olympiade mit Live-Schaltung
Feuerwehr eröffnet Jubiläumsfest
Mit der HR-Feuerwehr-Olympiade legte Hundstadt gleich am Freitag einen fulminanten Start zum Festwochenende anlässlich der 600-Jahr-Feier hin. Schon am Nachmittag pilgerten zahlreiche Besucher zur Festmeile.
Hundstadt. Eine ganze Reihe von blauen Übertragungswagen, Kamerateams und jede Menge Kabel, Banner und andere Gerätschaften säumten die Festmeile am Freitagmittag kurz nach 14 Uhr. Dazu zahlreiche Besucher, die das Geschehen am Rande des Festzelts und rund um die Bühne verfolgten. Kein Zweifel: Wenn Hundstadt feiert, dann wird am Freitag früher Feierabend gemacht oder gleich ganz Urlaub beim Chef eingereicht. Und die Feuerwehrolympiade war es allemal wert, zur Festmeile zu pilgern.
Schließlich bot der Wettbewerb der Blauröcke einige Spannung für die Besucher: Hundstadts Wehrführer Kai Süssner hatte vier Spiele, von denen drei in die Wertung eingingen, für die zwei Teams entworfen und auf Tauglichkeit getestet, wie er HR-Moderator Peter Rothkranz verriet. Aktives Feuerwehrmitglied zu sein, das war keine Voraussetzung. Aber Teamgeist sollten sie haben, und das bewiesen die beiden Mannschaften bei jedem Spiel.
     Zwei Teams
600 Jahre: Da feiern die Hundstadter auch im Dauerregen«Ich weiß gar nicht, zu wem ich halten soll, es sind doch fast alles Hundstadter», war von einer Gruppe von Frauen zu hören. Zur Auswahl stand das Team Blau, das Männerballett «Dreamboys» des Fanfarenzugs Hundstadt, und das rote Team, die Dorfgemeinschaft. Zur Dorfgemeinschaft gehörten Barbara (Bärbel) Lauth, die einzige Frau unter den fünf Männern, Thorsten Binz und Andreas Veith. Von Aufregung keine Spur. Und auch die Tänzer, Thomas Reiter, Thomas Glaser und Sascha Schmidt, gaben vor den spritzigen Spielen ganz locker eine Kostprobe ihres Könnens, bevor der Einsatzbefehl «Wasser Marsch!» von Schiedsrichter Kai Süssner kam.
Schon in der ersten Runde konnte die Dorfgemeinschaft den Sieg für sich verbuchen. Dazu galt es, mit einer Krankenhausspritze sechs Tischtennisbälle aus einiger Entfernung von einem Ständer zu spritzen. Während das Männerballett mit 1:22 Minuten vorlegte, schaffte es die Dorfgemeinschaft in gerade einmal 55 Sekunden. Eine Wasserschranke mittels Kübelspritze zu öffnen, war für die Jungs vom Fanfarenzug kein Problem. «Wir pumpen einfach geschmeidig weiter und dann geht das schon», gab sich Thomas Reiter überzeugt. In der Tat pumpte Reiter so intensiv, dass Moderator Rothkranz ihn augenzwinkernd für die Wasserwerfer-Einsatzabteilung der Polizei empfahl. 1:05 Minuten brauchten die Tänzer, mit 1:53 Minuten etwas länger dann die Dorfgemeinschaft.
Draht zum Maintower
Nach dem Gleichstand durften sich die Zuschauer an den Wasserspielen versuchen und zeigten dabei ebenso viel Ehrgeiz wie ihre Vorgänger. Zum Finale hatte sich der Festplatz schließlich gut gefüllt, die Liveschaltung nach Frankfurt in den Maintower war geprobt, und schon ging‘s los. Ein Ball sollte durch einen Feuerwehrschlauch in möglichst kurzer Zeit gerollt werden, und hier hatte die Dorfgemeinschaft schließlich die Nase vorn. Gesiegt haben sie natürlich irgendwie alle, da schließlich alle zu dieser besonderen Gemeinschaft gehören. Und der goldene Feuerwehrhelm, den es als Trophäe gab, ging an dem Abend noch durch manche Hände.
Artikel vom 25. Juli 2010, 19.38 Uhr (letzte Änderung 27. Juli 2010, 04.17 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/olympiade-mit-liveschaltung_rmn01.c.7992313.de.html

Taunuszeitung - 25.07.2010
Hundstadt. 600 Jahre: Da feiern die Hundstadter auch im Dauerregen
Hundstadt. Hundstadt feiert. Zum 600. Geburtstag des Grävenwiesbacher Ortsteils war am Freitagabend eine große Party mitten im Dorf unter freiem Himmel angesagt. Die Band «On Line» hatte bereits die Anlage auf der überdachten Bühne aufgebaut, als sich die Himmelschleusen öffneten. Dabei, 600 Jahre Hundstadt, das ist doch wahrlich kein Grund zum Weinen.
So sahen das dann auch schließlich die vielen Besucher, die sich im Zelt und unter den vielen Sonnenschirmen eng aneinander drückten und sich nicht durch den Regen vom Feiern abhalten ließen. Die Musik ließ die trüben Gedanken des Publikums jedoch schnell vergessen. Das half auch eine Weile. Es regnete nicht mehr und die sieben Bandmitglieder heizten den Fans ordentlich ein. Denn da oben auf der Bühne boten Lippes, Bechti, Ozzy, Wolle, Eddie, Ottjes und Jeanette das, was die Fans hören und sehen wollten. Und das waren Hits von Bon Jovi, Herbert Grönemeyer, den Ärzten, Peter Maffay, und sogar das Siegerlied «Satellite» von Grand-Prix-Gewinnerin Lena gehörte zum umfangreichen Repertoire der Band.
     Party mit «On Line»
«On Line» ist weithin bekannt für gute Coverversionen. Das wusste dann auch das musikbegeisterte Hundstädter Publikum zu schätzen, das mitwippte, mitklatschte und mitsang. Die Jüngsten tanzten schon zu Beginn ganz vorne vor der Bühne und zeigten den noch etwas schüchtern wirkenden «Großen», wie man es macht. Doch der Funke sprang auch schnell auf diejenigen über, die sich bisher nicht unters Tanzvolk gemischt hatten. Dafür arbeiteten sich die Bandmitglieder profihaft in die Herzen der Zuschauer. Immerhin wurde die Band schon 1990 im mittelhessischen Herborn im Lahn-Dill-Kreis gegründet und hat sich seitdem mit zahlreichen Auftritten im Umkreis musikalisch immer weiter entwickelt.
Das Wetter an diesem Abend leider auch. Denn der einsetzende leichte Regen ging kurze Zeit später in einen Dauerguss über. «Ich musste mich drei Mal umziehen, so nass war ich», erzählte Rudolf Tillig. Trotz des Regens spielte die Band bis kurz vor 2 Uhr einen Hit nach dem anderen. Und das Partyvolk harrte treu aus und ließ keinen der Songs ungesungen verklingen. «Es war einfach nur schön», beschrieb Harald Lezius die rockenden und triefenden Musikfreunde, denen das Nass von oben nichts auszumachen schien. msc
Weitere Berichte zu den Jubiläumsfeiern lesen Sie morgen in der TZ. msc
Artikel vom 25. Juli 2010, 19.38 Uhr (letzte Änderung 26. Juli 2010, 04.18 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/hessen/600-jahre-da-feiern-die-hundstadter-auch-im-dauerregen_rmn01.c.7992315.de.html   

Usinger_Anzeiger - 24.07.2010
„Synchronballett beim Spritzen - das ist wahre Dorfgemeinschaft“
24.07.2010 - HUNDSTADT
Feuerwehr-Olympiade des hr: Nasses Duell der Dorfgemeinschaft gegen das Männerballett
(anr). Wie versprochen gab es einen spritzigen Start in das Festwochenende zur 600-Jahr-Feier von Hundstadt, denn die Feuerwehr-Olympiade des Hessischen Rundfunks sorgte vor der großen Festbühne in der Dorfmitte gleich für ein besonderes mediales Ereignis und war glänzend dafür geeignet, das Bild von Hundstadt als Dorfgemeinschaft via Fernsehen ins ganze Hessenland zu transportieren.
Bevor am Abend live in der Sendung „Maintower“ von der Hundstädter Feuerwehrolympiade berichtet und die Siegerehrung vorgenommen wurde, hatten sich die beiden gegnerischen Teams - die Dorfgemeinschaft Hundstadt mit Thorsten Binz, Barbara Lauth und Andreas Veith, sowie das Männerballett des Fanfarenzuges mit Thomas Glaser, Thomas Reiter und Sascha „Pülly“ Schmidt - bereits in zwei Wettbewerben einen spaßigen, spannenden und von rund 100 begeisterten Schaulustigen begleiteten Wettkampf geliefert.
Vor dem Start der nassen Duelle, die die Feuerwehr mit Wehrführer und Schiedsrichter Kai Süssner gestellt hatte, interviewten die Fernsehleute des Hessischen Rundfunks erst einmal beide Mannschaften, um sich nach deren jeweiligen Siegchancen zu erkundigen und hr-Moderator Peter Rothkranz stellte die Teams persönlich vor.
Schon gleich im ersten Spiel mussten beide Kontrahenten nicht nur Geschicklichkeit und Einsatz, sondern vor allem Gemeinschaftssinn unter Beweis stellen, als es galt, mit Krankenhausspritzen Tischtennisbälle von unterschiedlich hohen Rohrständern zu spritzen. Gleichzeitiges Zielen und das Kommando „Zwei, Drei!“ half dem Männerballett jedoch nichts, als es nach 1, 22 Minuten den letzten Ball hinwegfegen konnte, denn die Dorfgemeinschaft hatte diese erste Aufgabe bereits in knapp über 50 Sekunden erledigt: „Das war Synchronballett, das nenn ich Dorfgemeinschaft“, lautete denn auch der treffende Kommentar von Moderator Rothkranz, mit dem zugleich ein Motto des Dorfjubiläums eindrucksvoll demonstriert wurde. Dass sich die drei Jungs vom Männerballett so leicht nicht geschlagen geben würden, bewiesen sie dann beim zweiten Wettbewerb, als es galt, Zielspritzen mit der Kübelspritze auf eine Wasserrinnenschranke zu absolvieren. Während die Dorfgemeinschaft 1,53 Minuten benötigte, um nach Füllen des Eimers die Schranke nach unten zu bewegen, erledigten die drei Tänzer das in 1,05 Minuten, wobei der hr-Moderator den unermüdlich pumpenden Reiter bitten musste, doch das Gerät intakt zu lassen und ansonsten das Trio der Polizei für einen Wasserwerfereinsatz empfahl.
Schließlich durften die Hundstädter auch Fernsehen hautnah erleben, sich selbst am Parcours mit der Krankenhausspritze versuchen und jede Menge Spaß haben.


Taunuszeitung - 23.07.2010
Jubiläum in Hundstadt – und der Sonderzug dampft an
Von Tatjana Seibt
Hundstadt.
Mit dem Dampflokzug können Besucher am Samstag zum Bahnhofs- und Ortsjubiläum in den Grävenwiesbach Ortsteil fahren und dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe. Die nostalgische Fahrt an sich ist schon ein Erlebnis und der Bahnhof ist für Eisenbahnfans sicher auch eine Sehenswürdigkeit, der man zum 100sten die Aufwartung machen sollte. Dort wird rund um das inzwischen privat genutzte Gebäude gefeiert und informiert.
Zum 100-Jährigen des Bahnhofs und dem 600-Jährigen des Dorfes kommt noch ein Jubiläumsdatum hinzu: 175 Jahre liegen die Schienen aus dem Rhein-Main-Gebiet bis ins Usinger Land. Vor allem im Bahnhofsgarten wird einiges geboten für die Familien.
Wer mitfahren möchte der sollte am Samstag zur Abfahrt pünktlich um 9.05 Uhr am Frankfurter Südbahnhof sein, oder um 9.30 in Rödelheim, um 10 Uhr in Bad Homburg, 10.10 in Friedrichsdorf, um 10.30 Uhr in Wehrheim, um 10.38 in Neu -Anspach, um 10.50 Uhr in Usingen, oder spätestens um 11 Uhr in Wilhelmsdorf zusteigen. In Hundstadt wird er dann vom Fanfarenzug mit kräftigen Dschingderassabum empfangen. Am Sonntag startet die Dampflok in um 9.30 Uhr in Grävenwiesbach, hält 9.35 Uhr in Hundstadt, und im weiteren verlauf nur um 9.50 Uhr in Usingen, 10.10 in Wehrheim mit Endstation in Bad Homburg um 10.30 Uhr. fms
Artikel vom 23. Juli 2010, 03.24 Uhr (letzte Änderung 23. Juli 2010, 05.09 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/jubilaeum-in-hundstadt-und-der-sonderzug-dampft-an_rmn01.c.7984113.de.html

Usinger_Anzeiger - 23.07.2010
Ein kniffliger Parcours vor den Fersehkameras
„600 Jahre Hundstadt“: Heute steigt Feuerwehr-Olympiade
(ek). Hundstadts Ortsvorsteher Kurt Solz (FWG) rührt noch einmal kräftig die Werbetrommel für das Festwochenende „600 Jahre Hundstadt“. Zum spritzigen Auftakt findet heute um 14.30 Uhr auf der Hundstädter Festmeile die große Feuerwehr-Olympiade statt. Dazu lädt der Hessische Rundfunk ein, der dann am Abend in seiner Sendung “Maintower“ aus dem Jubiläumsdorf berichten wird. In der großen Sommeraktion stehen bei „Maintower“ die Freiwilligen Feuerwehren Hessens und deren Arbeit im Mittelpunkt.
Zum Start ins Jubiläumswochenende richten die Kameraden aus Hundstadt heute die große Feuerwehr-Olympiade aus, bei der zwei Dorfvereine, die jetzt noch nicht verraten werden, einen kniffligen Parcours zu bewältigen haben. Auch die Zuschauer werden jede Menge Spaß haben.

Usinger_Anzeiger - 23.07.2010
Sonderbusse fürs Hundstädter Fest
23.07.2010 - HUNDSTADT
Nach den Konzerten: Die letzte Fahrt ist am Festwochenende um bis 3.45 Uhr
(ua). Zum Fest 600 Jahre Hundstadt, 175 Jahre Eisenbahn in Deutschland, 100 Jahre Bahnhof Hundstadt am 24. und 25. Juli fährt zusätzlich zu den fahrplanmäßigen Zügen der Taunusbahn ein Dampfsonderzug, und die fahrplanmäßigen Züge zwischen Bad Homburg und Grävenwiesbach werden nachmittags auf die doppelte Länge verstärkt. In der Nacht aber ist Betriebsruhe, so dass von Freitag auf Samstag zwischen 21.26 Uhr und 5.56 Uhr und von Samstag auf Sonntag von 21 .26 Uhr bis 6.26 Uhr in Richtung Usingen - Bad Homburg keine Bahn fährt. In Richtung Grävenwiesbach - Brandoberndorf ist dies von Freitag auf Samstag ab 23.34 Uhr bis 7.34 Uhr und von Samstag auf Sonntag zwischen 23.34 Uhr und 8.34 Uhr der Fall.
Mit dem Bus wird es jedoch nach den Konzerten von „Online“ und „Alpenrock: die Gipfelstürmer“ eine Möglichkeit geben, stressfrei und sicher nach Hause zu kommen: Zwischen 22.30 Uhr und 3.45 Uhr fahren zwei Busse bei Bedarf die Gäste zu ihren Zielen: Die Bahnhöfe entlang der Taunusbahn werden bevorzugt bedient und Gruppen werden bevorzugt befördert. Wenn möglich werden auch angrenzende Orte angefahren. Nach ihrer Rückkehr warten die Busse im Bereich der Ecke Hauptstraße / Bahnhofstraße erneut auf Fahrgäste. Die letzte Fahrt ist um 3.45 Uhr, so dass die erste Fahrt der S 5 ab Friedrichsdorf oder Bad Homburg für die Fahrgäste erreichbar ist. Die einfache Fahrt kostet 2 Euro, RMV-Fahrkarten haben keine Gültigkeit.

UA - 22.07.2010
Mit Dampf nach Hundstadt
Sonderzugfahrten mit dem 524867 am Samstag und Sonntag auf der Taunusbahnstrecke
(ua). Für die 600-Jahrfeier des Grävenwiesbacher Ortsteils Hundstadt, das 100-jährige Jubiläum des Hundstädter Bahnhofs und des 175-jährigen Jubiläums der Eisenbahn am kommenden Wochenende, halten der Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein besonderes Angebot für die Besucher bereit: eine historische Dampfeisenbahn.
In zehn Fahrten wird der Dampfsonderzug 524867 am Samstag, 24. Juli, und Sonntag, 25. Juli, zwischen Frankfurt und Grävenwiesbach auf der Trasse der Taunusbahn fahren. „So können die Gäste die Strecke der Taunusbahn einmal ganz anders erleben und zudem in Hundstadt verweilen, sich stärken und die vielfältigen Angebote in den Höfen und auf den Straßen nutzen“, wirbt der Vorsitzende des Verkehrsverbandes Hochtaunus, Landrat Ulrich Krebs, für die Dampfbahnfahrt und den Besuch in Hundstadt.
Die Abfahrtszeiten sind im Internet unter www.verkehrsverband-hochtaunus.de zu finden und an den Bahnhöfen entlang der Strecke ausgehängt. Die Dampfzugfahrt ist mit allen RMV-Fahrkarten plus 2 Euro Dampfzug-Zuschlag möglich.
Am Festwochenende wird im ganzen Dorf gefeiert. Auf der Veranstaltungsbühne im Zentrum spielen verschiedene Bands auf, in den Höfen gibt es ein breites Angebot vom Kindertöpfern über Handwerksvorführungen bis zu Ausstellungen. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt.
VHT und RMV informieren direkt am Bahnhof Hundstadt über ihr Angebot und die Geschichte des Bahnhofs und der Eisenbahn.

Usinger_Anzeiger - 22.07.2010
Alte Feuerwehrspritze zum Fest wieder da
600 Jahre Hundstadt -
170 Jahre altes Gerät aus dem Hessenpark wurde auf die Hundstädter Festmeile geholt

(anr). Wenn die Feuerwehr Hundstadt am Sonntag beim stehenden Festzug anlässlich des Dorfjubiläums „600 Jahre Hundstadt“ teilnimmt, so können auch die Hundstädter Brandschützer den Besuchern eine besondere Attraktion bieten.
Denn extra für die Festveranstaltung wurde die 170 Jahre alte Feuerspritze, die seit 35 Jahren im Hessenpark steht, ausgeliehen und an seinen ursprünglichen Standort ins Jubiläumsdorf zurückgebracht.
Hindernisse überwunden
Allerdings mussten die Initiatoren einige Hindernisse überwinden, stand doch die rund 1,2 Tonnen schwere Holzkutsche in einem 4,20 Meter hohen Speicher einer Scheune des Hessenparks. Doch mit der fachmännischen Unterstützung und dem richtigen Gerät eines Seitenstaplers der Firma Holzbau Christoph Sorg aus Grävenwiesbach, konnte das gute Stück am vergangenen Freitag durch die Feuerwehrkameraden in mühevoller Kleinarbeit geborgen und mit Hilfe des Tiefladers der Baggerfirma Scholler aus Gemünden nach Hundstadt transportiert werden. Neben der antiken Feuerwehrspritze können die Besucher auch die alte DKW-Motorspritze und die aktuellen Fahrzeuge der Hundstädter Wehr besichtigen, so dass ein kompletter Abriss der Hundstädter Brandschutzgeschichte auf der Festmeile zu sehen sein wird. Schon jetzt bedanken sich die Feuerwehrleute mit Fördervereinsvorsitzendem Siegmar Heider an der Spitze ausdrücklich bei der Geschäftsführung des Freilichtmuseums Hessenpark sowie den beiden Fachfirmen für die kompetente und kostenlose Unterstützung bei diesem Projekt.

Taunuszeitung - 21.07.2010
Hundstadt feiert – aber richtig
Von Tatjana Seibt
600 Jahre Hundstadt, 175 Jahre Eisenbahn und 100 Jahre Bahnhof in Hundstadt: Das sind allemal genügend Gründe, am Wochenende richtig zu feiern.
Hundstadt.
Jetzt wird gefeiert: Am kommenden Wochenende ist zur 600-Jahr-Feier in Hundstadt richtig was los. Und das nicht nur am Samstag und Sonntag, sondern schon am Freitag live vor den Kameras des Hessischen Rundfunks.
Ab 14.30 Uhr geht’s auf der Festmeile (die Hauptstraße) in Hundstadt mit zwei Teams der Freiwilligen Feuerwehr bei der Olympiade zur Sache, und die Teams werden zeigen müssen, dass sie mehr drauf haben als Schläuche ausrollen und Wasser zu spritzen.
Die Siegerehrung wird dann ab 18 Uhr live vom Maintower in die hessischen Wohnzimmer übertragen. Dabei lohnt es sich natürlich viel mehr, selbst an Ort und Stelle zu sein, um mit den Mannschaften ordentlich zu feiern.
Ab 21 Uhr spielt die bekannte Cover Band On Line aus dem Westerwald auf der Festbühne und verspricht ein buntes Musikprogramm.
Dass die Hundstädter feiern können, haben sie in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen. Am Samstag und Sonntag können die Besucher dann einen Trip in die Vergangenheit unternehmen, ein bisschen nostalgisches Flair genießen und sich selbst ein Bild davon machen, wie Hundstadt wohl vor 600 Jahren ausgesehen haben mag.
Pünktlich um 11.08 Uhr wird die Dampfbahn am Bahnhof erwartet, und ein buntes Rahmenprogramm aus Musik, Tanz und Gesang wird neben den Festreden geboten.
Quasi direkt in der Nachbarschaft eröffnet an diesem Tag das «Bahnhofscafé von Axel und Elisabet Dierker im Garten, in dem es sich lange verweilen lässt. Parallel dazu gibt es auf der Festmeile in Hundstadt schon allerlei Interessantes zu sehen.
In den verschiedenen Höfen gibt es historische Ausstellungen rund um das Landleben in Hundstadt sowie altes Handwerk, Musik und Kunst zu sehen. Vom Steinmetz über Klöppeln, Weben und Töpfern ist natürlich auch für die Kinder etwas dabei. Natürlich auch Essen und Trinken, das viel und reichlich angeboten wird. So gibt es von der Backesgruppe frisch aus dem Ofen Brot und Kuchen.
An Diät ist an diesem Wochenende jedenfalls nicht zu denken. Und auch dem Festausschuss dürfte das ein oder andere Gramm egal sein, denn schließlich wird er am Samstag, um 16 Uhr gemeinsam auf die Waage gestellt.
Was die zehn Damen und Herren wiegen, können die Besucher vorher für einen Euro Einsatz schätzen. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: Zwei Eintrittskarten für die große Gala des Vereins «Wir Helfen» sind der erste Preis, für die zweiten gibt es einen Essenskorb und für den dritten Platz einen Einkaufsgutschein. Hier schon mal ein Tipp: Mehr als 1300 Kilogramm kann der Festausschuss nicht auf die Waage bringen, denn mehr kann sie nicht anzeigen.
Ein buntes Programm mit Hilfe der Vereine gibt es ab 18 Uhr auf der Bühne, während etwa gegen 20.30 Uhr die Gipfelstürmer die musikalische Regie übernehmen.
Der Fest-Sonntag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Im Anschluss sind das Singspiel und die Tanzgruppe aus Rüdingshausen sowie die Blaskapelle Raubritter aus Elbershausen zu hören und zu sehen. Natürlich sind dann auch wieder alle Höfe, Türen und Tore geöffnet, um gemeinsam die Jubiläen zu feiern.
Artikel vom 21. Juli 2010, 03.24 Uhr (letzte Änderung 21. Juli 2010, 05.09 Uhr)
http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/hundstadt-feiert-aber-richtig_rmn01.c.7975312.de.html

Usinger_Anzeiger - 19.07.10
„Wir Menschen brauchen das Feiern“
Von Andreas Romahn
Akademische Feier zum Jubiläum 600 Jahre Hundstadt -
Großer Zapfenstreich zum Abschluss in der Abenddämmerung

Bereits vor der akademischen Feier zum Jubiläum „600 Jahre Hundstadt“ wurde in vielfältiger Weise nicht nur die besondere Geschichte des Ortes, sondern vor allem auch eine einzigartige Dorfgemeinschaft gewürdigt. Folgerichtig fand dies in den Festreden der Ehrengäste ebenfalls seinen Ausdruck.
Staatsminister Jürgen Banzer als Schirmherr des Jubiläums brachte dies besonders treffend zum Ausdruck. Er stellte nicht nur fest, dass man in Hundstadt feiern können müsse, sondern fragte auch, warum sich so viele Menschen über viele Jahre angestrengt hätten, um dieses Jubiläum vorzubereiten: „Wir Menschen brauchen das Feiern, um uns selbst immer wieder vergewissern zu können, wie wichtig das Miteinander in der Gemeinschaft ist. So erleben wir Orientierung und sehen, was wir an Hundstadt haben.“ Denn angesichts seiner geographischen Lage und bescheidenen Infrastruktur im Vergleich zu zentraler gelegenen Orten könne man woanders leichter leben und spreche auf den ersten Blick nicht viel für Hundstadt: „Aber die Anteilnahme am Geschehen in der Nachbarschaft im Unterschied zur Anonymität und das Wissen, dass man zu Hause ist, sorgen dafür, dass sie Hundstadt mit keinem Ort tauschen wollen.“ Und weiter: „Stabilität, Sicherheit und Vertrautheit kann die Dorfgemeinschaft Hundstadts auch in Zukunft leisten und dafür gilt es Danke zu sagen.“
Auch Landrat Ulrich Krebs hob als Festpräsident das Wissen vom anderen als Identität stiftendes Element hervor, weswegen das Dorf stolz auf sein Heimatbuch „als Logbuch der Gemeinschaft“ sein könne. Geradezu überlebensnotwendig nannte Krebs das bürgerschaftliche Engagement der Hundstädter, welches in Zukunft auch als Beispiel für den Vordertaunus und die großen Städte „Schule machen“ sollte.
Als Jubiläumsgeschenk versprach der Landrat die Baugenehmigung für den Bühnenanbau im Dorfgemeinschaftshaus noch in den Sommerferien und überreichte Ortsvorsteher Kurt Solz auch ein Modell eines Taunusbahnzuges.
Solz hatte zur Eröffnung der Feier in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft die 250 Gäste im Saal begrüßt, noch einmal auf die Stationen der Jubiläumsfeierlichkeiten zurück- und vorausgeblickt und angekündigt, dass man zum Jahresende noch einen Gedenkstein zur Erinnerung an die Jubiläumsfeier einweihen werde.
Bürgermeister Hellwig Herber hob vor allem das entstandene „Wir-Gefühl“ der Hundstädter hervor, mit dem man „Tradition und Geschichte über den Tag hinaus weiter im Herzen“ tragen werde.
Grävenwiesbachs Parlamentsvorsteher Winfried Book erinnerte ebenfalls noch einmal an die herausragende Leistung der Schaffung des Heimatbuches: „Das ist wertvoll und einmalig, weil die Geschichte eines Dorfes mit seinen Flurnamen in der Literatur nirgendwo vorkommt.“ Als Geschenk bekam die Dorfgemeinschaft von ihm das Modell eines Leiterwagens geschenkt. Landtagsabgeordneter Holger Bellino erinnerte daran, dass das „Behalten eines eigenen Gesichtes des Dorfes“ ein „hohes Gut“ und „keine Selbstverständlichkeit“ sei, während Albert Rink, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Grävenwiesbach, den Hundstädtern bescheinigte, die Attraktivität der Großgemeinde erhöht zu haben.
Die Hundstädter selbst hatten das Programm, durch das Elke Görnt-Au und Roland Seel von der Dorfgemeinschaft führten, selbst zum Start bereichert, als Lilly Pauly in zwei munteren und bewegenden Mundartvorträgen daran erinnerte, dass kein Dengelschlag, Kuhgebrüll oder „klappernde Milchdippe“ mehr im Dorf zu hören seien. Der gemischte Chor unter der Leitung von Peter Laufner und der Frauenchor „Grenzenlos“ unter der Leitung von Kirsten Nüßlein sangen heitere und besinnliche Lieder, während der Fanfarenzug Hundstadt mit ganz besonderen Klängen seinen Jubiläumsbeitrag leistete. Horst Mader, Mitglied im historischen Ausschuss, nahm die Gäste noch einmal mit auf eine heitere Zeitreise, als er alte Kassenbelege von 1828 und 1834 vorlegte.
Jürgen Scherf überreichte ein Bildgeschenk seines Vaters Alfred, der das Hundstädter Rathaus 1976 gemalt und damit das Titelbild des Heimatbuches geschaffen hatte. Armin Schmidt übergab im Namen seines Sohnes Thorsten ein Holzrelief mit dem gleichen Motiv, während Elisabeth und Axel Dierker eine Fahne mit dem Wappen von Hundstadt als Geschenk an die Dorfgemeinschaft mitgebracht hatten.
Zum Abschluss warben die Moderatoren noch einmal für einen guten Zweck, denn zehn Mitglieder der Dorfgemeinschaft werden sich am Festwochenende gemeinsam auf der alten Gemeindewaage wiegen lassen. Gegen einen Einsatz von 1 Euro, der an den Verein „Wir helfen“ geht, kann jeder Festbesucher das Gesamtgewicht schätzen und Eintrittskarten für die Gala, einen Präsentkorb oder einen Einkaufsgutschein gewinnen.
Mit dem großen Zapfenstreich, gespielt vom Fanfarenzug und den Oldies des Spielmannszuges Weilmünster vor der 119 Jahre alten Kaiserlinde, klang die akademische Feier in der Abenddämmerung Hundstadts mit einem besonderen Höhepunkt aus.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/9160230_1.htm

Taunuszeitung - 19.07.2010
In Hundstadt gibt’s das Wir-Gefühl
600 Jahre Hundstadt werden 2010 gefeiert,
und mit einer akademischen Feier ging’s am Samstagabend los.

Hundstadt. Die 600-Jahr-Feier in Hundstadt hat begonnen. Rund 250 Besucher kamen am Samstagabend zur akademischen Feier ins Dorfgemeinschaftshaus, in dem der Auftakt des großen Dreifachjubiläums, an dem auch 100 Jahre Bahnhof und 175 Jahre Eisenbahn gewürdigt werden, stattfand.
Ortsvorsteher Kurt Solz (FWG) begrüßte die Gäste. Das Moderatorenpaar Roland Seel und Elke Gört-Au machte klar, dass das Programm bis zur Dämmerung dauern würde, ehe der Große Zapfenstreich vom Fanfarenzug Hundstadt zusammen mit den Oldies aus Weilmünster den Festakt musikalisch ausklingen lassen sollte.
Los ging’s mit einem mundartlichen Beitrag von Lilly Pauly und einem Blick ins gemeindliche Kassenbuch von 1824. Horst Mader vom Heimat- und Geschichtsverein hatte alte Rechnungen und Belege studiert, die Aufschluss über das ländliche Leben geben sollten. Die Zuschauer lernten, dass der Schultheis, vergleichbar dem heutigen Bürgermeister, mit 40 Gulden pro Jahr zwar sehr gut bezahlt wurde, doch dass die Haltung eines Bullen offenbar noch einträglicher war.
Globalisierung sei keineswegs eine Erscheinung des 21. Jahrhunderts, «das gab’s auch schon 1834, da kaufte man den neuen Bullen nämlich im Ausland», berichtete Mader und machte eine bedeutungsschwangere Pause, um zu ergänzen: «in Bodenrod.» Hundstadt gehörte zum Herzogtum Nassau, Bodenrod zum Großherzogtum Hessen.
«Wenn man in Hundstadt zusagt, dann muss man feiern können», hob Staatsminister und Schirmherr Jürgen Banzer (CDU) eine besondere Eigenschaft der Hundstädter in seiner Rede mit Augenzwinkern hervor. Die Feier beschreibe in besonderem Rahmen eine Zäsur, den Übergang von einer Lebensphase in eine andere für die Ortsteilbewohner, die Hundstadt vor allen anderen Orten den Vorzug geben, weil es eben jenes «Wir-Gefühl» gebe, dass das Leben auf dem Land ausmache. In der Tat fand das «Wir-Gefühl», in den Festreden der Ehrengäste wie Landrat Ulrich Krebs (CDU), Bürgermeister Hellwig Herber (FWG), Landtagsabgeordneter Holger Bellino (CDU) und Parlamentsvorsteher Winfried Book (CDU) besondere Beachtung.
Dass Hundstadt nun auch eine eigene Fahne hat, ist Elisabeth und Axel Dierker zu verdanken, die das gelbe Tuch mit blauem Wappen an Ortsvorsteher Kurt Solz überreichten. Das Deckblatt des Hundstadt-Buches war nach einem Gemälde von Alfred Scherf entstanden, dessen Sohn Jürgen es nun der Dorfgemeinschaft schenkte. Und Thomas Schmitt hatte eben jenes Bild als Holzstich gemeistert und ließ es durch Vater Armin ebenfalls als Geschenk überbringen. Und dann war es schließlich soweit. Flankiert vom Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr liefen die Musiker unter der großen Kaiserlinde ein, um den Zapfenstreich zu spielen. tas ta
Artikel vom 19. Juli 2010, 03.25 Uhr (letzte Änderung 19. Juli 2010, 05.09 Uhr)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/in-hundstadt-gibt-s-das-wirgefuehl_rmn01.c.7966702.de.html

Usinger_Anzeiger - 16.07.10
Alle Hundstädter sind eingeladen
(anr). Bevor am morgigen Samstagabend ab 19 Uhr die akademische Feier zum 600-jährigen Bestehen von Hundtstadt im Dorfgemeinschaftshaus startet, richtet der Festausschuss noch einmal einen besonderen Appell an alle Hundstädter Bürger zu kommen. „Alle Hundstädter sind zur akademischen Feier eingeladen, denn das soll keine Veranstaltung nur für Prominenz sein,“ machte Roland Seel im Namen des Festausschusses deutlich.

Taunuszeitung - 22.06.2010
Als Feuerwehrmann im Einsatz
Beim Tag der offenen Tür in Hundstadt packen die Besucher mit an
Von Micaela Nakatenus
Gut möglich, dass Bürgermeister Hellwig Herber mit Muskelkater am Schreibtisch sitzt. Schließlich war er am Wochenende als Feuerwehrmann im Einsatz.
Hundstadt. Unter dem Motto «Feuerwehr zum Anfassen» hatte die Hundstädter Wehr im Rahmen des 600-jährigen Dorfbestehens zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Und tatsächlich gab es für die rund 300 Gäste – darunter auch Sozialminister Jürger Banzer, Landtagsabgeordneter Holger Bellino (beide CDU), Bürgermeister Hellwig Herber (FWG ) und Norbert Fischer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Hochtaunus, Gelegenheit, bei der technischen Hilfeleistung selbst mit Hand anzulegen: Ein altes schrottreifes Auto und ein hydraulisches Kombigerät standen dafür bereit.
Nach einer kleinen Einweisung durch den Fachmann konnte es losgehen. «Wer traut sich an den Spreizer?», fragte denn auch Wehrführer Kai Süssner, der die Veranstaltung moderierte, munter in die Runde. Die Besucher aber schwiegen. Noch einmal fragte Süssner und wieder blieben die Gäste stumm. Schließlich ging Bürgermeister Herber nach einigen aufmunternden Worten des Moderators mit gutem Beispiel voran. Flugs mit Helm und Feuerwehrjacke ausgestattet, machte er sich ans Werk.
     Schweres Gerät
Wer glaubte, angesichts der bevorstehenden ungewohnten Aufgabe Spuren von Nervosität beim Rathauschef ausmachen zu können, sah sich im Nachhinein getäuscht. «Ich hatte überhaupt kein Lampenfieber. Dank der hervorragenden Instruktionen war der Umgang mit dem Gerät kein Problem», so Hellwig Herber nach seiner Premiere als Feuerwehrmann. «Doch das Gerät war schwer. Da spürt man am eigenen Leib, was die Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen leisten», räumte der Bürgermeister ein.
Gäste, die leichtere Arbeit bevorzugten, konnten auch zu einem der Feuerlöscher greifen, die man zu Übungszwecken bereitgestellt hatte. Die Kameraden wurden aber auch selbst aktiv und legten mehrmals Feuer: Nach der eindrucksvollen Vorführung einer Fettexplosion sowie eines Metall- und eines Druckgefäßbrandes war allen Zuschauern klar, welch verheerende Folgen es haben kann, wenn man brennendes Fett oder Metall mit Wasser zu löschen versucht oder eine Spraydose ins Feuer wirft.
Miterleben konnten die Gäste zudem eine interessante Berge-Übung mit einem 45 Tonnen schweren Autokran. Voll auf ihre Kosten kamen die Besucher außerdem bei der Fahrzeugausstellung, zu der die Wehren der umliegenden Städte und Gemeinden Modelle der jüngsten Generation beigesteuert hatten. Besondere Fahrzeuge mit Teleskop-Gelenk-Mast oder einer Drehleiter mit Knickarm waren richtige Hingucker. Geduldig erklärten die Kameraden interessierten Besuchern die technischen Einzelheiten und die Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge.
     Branderziehung
Für die Unterhaltung der Jüngsten war mit einer Hüpfburg und Bobbycar-Fahren bestens gesorgt. Größere Kinder hatten bei einem Geschicklichkeitsspiel ihren Spaß, bei dem es galt, mit einem Spreizer der Wehr einen Luftballon zu befördern. Später stand «Branderziehung» auf dem Programm. Hier konnten die Kleinen lernen, wie man einen Notruf absetzt und sich bei einem Brand richtig verhält.
Bereits morgens um 11 Uhr hatte die Wehr zu einem vom Fanfarenzug Hundstadt musikalisch begleiteten Frühschoppen eingeladen. Später konnte man zu Steaks, Würstchen oder Kuchen greifen und damit auch dazu beitragen, das Budget der Wehr aufzustocken.
Doch nicht nur die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken ließen bei den Kameraden die Kasse klingeln: Eine großzügige Spende für die Jugendfeuerwehr überreichte Filmemacher Gustav Kopp, und auch Minister Jürgen Banzer und Landtagsabgeordneter Holger Bellino waren nicht mit leeren Händen gekommen. Dass es jedoch mit finanzieller Unterstützung der Jugendwehr allein nicht getan ist, machte Peter Hess klar. «Wir brauchen dringend noch mehr Kinder und Heranwachsende, die bei uns mitmachen», erklärte der Jugendwart. Wer sich für die Jugendwehr interessiert, kann Peter Hess unter Telefon (01 75) 5 99 04 93 erreichen.
Artikel vom 22. Juni 2010, 03.25 Uhr (letzte Änderung 22. Juni 2010, 05.11 Uhr)
http://www.fnp.de/nnp/region/lokales/als-feuerwehrmann-im-einsatz_rmn01.c.7858930.de.html


Taunuszeitung - 18.06.2010
Bilder von Otto Fischer
Laubach. Im Bericht über die Hundstadt-Bilder des Malers Otto Robert Fischer wurde die falsche Vorwahl genannt. Wer sich für die Bilder interessiert, kann sich mit den Besitzern Babette und Gunter Klärner unter Telefon (0 61 72) 30 15 75 in Verbindung setzen. msc
Artikel vom 18. Juni 2010, 03.29 Uhr (letzte Änderung 18. Juni 2010, 05.12 Uhr)

Taunuszeitung - 15.06.2010
Altes Hundstadt als Kohlezeichnung
Maler Otto Robert Fischer und sein Hang zu Fachwerkhäusern
Von Monika Schwarz-Cromm
Passend zum 600-jährigen Dorfjubiläum von Hundstadt tauchen Bilder eines Malers auf, die das Leben in Hundstadt vor 50 Jahren festhalten.
Hundstadt. Eigentlich leben Babette und Gunter Klärner in Bad Homburg. Sehr gerne halten sie sich aber auch in ihrem Haus in Laubach auf. Dort lagern sie die Bilder von Otto Robert Fischer, der einige Jahre in Hundstadt lebte und sich von diesem Ort inmitten der Taunuslandschaft für seine Arbeit inspirieren ließ.
«Wir haben den Künstler vor Jahren in Oberursel kennengelernt», berichtete das Ehepaar, das dort, wo der Maler die letzten Jahre seines Lebens verbrachte, ein Antiquariat führte.
Dass Otto Robert Fischer vorher im Nachbarort Hundstadt gelebt hatte, freute die Klärners besonders und verband sie irgendwie mit dem Künstler.
Als der Maler verstarb, kauften sie seiner Witwe gerne neun seiner Bilder ab. Und zwar genau die, die Motive aus Hundstadt und Umgebung zeigten. Denn Otto Robert Fischer malte besonders gerne die alten Hundstädter Bauernhäuser.
Manche davon stehen längst nicht mehr und werden nur noch durch die Motive des Malers am Leben und somit in der Erinnerung erhalten. «Manches ist auch künstlerisch verändert oder ein wenig abgewandelt», zeigte Gunter Klärner die Gemälde.
Ob realitätstreu oder leicht verfremdet, das alte Rathaus ist deutlich zu erkennen. Mit dem Bleistift wurde es von Fischer fein gezeichnet. Frühere Dorfansichten in Öl oder beispielsweise die Hundstädter Treppe in Aquarell, sogar das Steinkerzbachtal ist zu erkennen. Otto Robert Fischer wurde 1896 in Pommern geboren und arbeitete dort als Bühnenmaler. Von 1957 bis 1961 lebte er in Hundstadt und lernte das Taunusörtchen lieben.
Wer sich für die Hundstadt-Bilder von Otto Robert Fischer interessiert, der kann gerne unter der Telefonnummer (0 60 86) 30 15 75 mit Babette und Gunter Klärner Kontakt aufnehmen.
Artikel vom 15. Juni 2010, 03.27 Uhr (letzte Änderung 15. Juni 2010, 05.12 Uhr)
http://www.fnp.de/tzh/region/lokales/altes-hundstadt-als-kohlezeichnung_rmn01.c.7830269.de.html

Taunuszeitung - 11.06.2010
100 Jahre Bahnhof Hundstadt
Ortsteil feiert zwei Tage lang das Jubiläum
Von Monika Schwarz-Cromm
Der Hundstadter Bahnhof hat auch schon 100 Jährchen auf dem Buckel. Und das wird zusammen mit dem Dorfjubiläum gefeiert.
Hundstadt. 600 Jahre Hundstadt werden am 24. und 25. Juli gefeiert. Doch der Ort ist an diesem Wochenende nicht das einzige Geburtstagskind. Denn auch der Hundstadter Bahnhof feiert ein Jubiläum. 100 Jahre steht er schon hoch über dem Dorf.
Elisabeth und Axel Dierker sind heute im Besitz des Bahnhofsgebäudes und machten es zu einem gemütlichen Privathaus. Als die Eisenbahn 1909 zum ersten Mal diesen Ort auf der neuen Strecke von Usingen nach Weilmünster passierte, gab es den Bahnhof noch gar nicht. Denn die Strecke Weilmünster-Weilburg war bereits 1891 und die Strecke Homburg-Usingen 1895 eröffnet worden. Hundstadt wollte aber unbedingt einen eigenen Bahnhof haben. Am 1. April 1910 war es dann soweit, der neu erbaute Bahnhof wurde mit einem pompösen Fest eröffnet. «Man erzählt sich, es hätten aus diesem Anlass weiß gekleidete Jungfrauen getanzt», schmunzelt Axel Dierker.
     Dampflok-Besuch
Ob er das zum 100-jährigen Bestehen des Bahnhofs auch hinkriegt, bleibt offen. Fest steht jedoch, dass auch das 100 -Jährige oben auf dem Berg groß gefeiert wird. Pünktlich um 9.05 Uhr setzt sich am Samstag und am Sonntag die alte Dampflok mit Tender und vier Waggons in Frankfurt-Süd in Bewegung, um mit großem Hallo in Hundstadt erwartet zu werden. Genau dreimal tingelt sie an beiden Tagen zwischen Grävenwiesbach und Friedrichsdorf hin und her. «Es gelten die normalen RMV-Tickets, für die gegebenenfalls ein Aufschlag erhoben wird», erklärt Rudolf Tillig, einer der Organisatoren der 600-Jahr-Feier in Hundstadt. Der genaue Fahrplan stehe noch nicht fest, da er in den laufenden Fahrbetrieb eingebaut werden müsse. Auf alle Fälle sind die Fahrten mit der Dampflok ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier. Und nicht nur die Gäste, die auf diesem Weg nach Hundstadt kommen, dürfen sich freuen.
Mit einem Bahnhofscafé und einem kleinen Markt werden sie begrüßt. Der RMV schickt einen Info-Bus samt einer Ausstellung zum Bahnhofsgelände, bei der auch über die Zeit berichtet wird, als die Taunusbahn 1992 den Betrieb der Bahn zwischen Friedrichsdorf und Grävenwiesbach übernahm. Selbstvermarkter präsentieren ihre Waren. Im Bahnhofscafé kann dann dank der legendären Hundstadter Kuchen geschlemmt werden.
Musikalische Einlagen des Frauenchors und des Fanfarenchors bereichern das Programm. Und dann wird auch noch die ein oder andere Festtagsrede zu hören sein, die zum offiziellen Teil gehören. Wenn das den Besuchern noch nicht reicht, geht es ganz schnell über die Bahnhofstreppe hinunter ins Dorf, wo der stehende Festzug schon auf die Gäste aus nah und fern wartet. «Wir machen die Hoftore deshalb schon am Samstag weit auf und zeigen den Besuchern, wie früher gehandwerkt wurde», informiert Rudolf Tillig.
Er hofft natürlich, dass die marode Treppe bis dahin tatsächlich saniert sein wird.
Auch die Heckeschlepper haben sich schon angeboten, einen Trecker-Fahrdienst vom Bahnhof zur Festmeile ins Dorf einzurichten.
Artikel vom 11. Juni 2010, 16.31 Uhr (letzte Änderung 12. Juni 2010, 05.14 Uhr)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/100-jahre-bahnhof-hundstadt_rmn01.c.7819047.de.html

Taunuszeitung - 08.06.2010
600 Jahre Hundstadt kompakt - Buch zum Jubiläum liegt vor
 Von Tatjana Seibt
Geschichte als Buch mit sieben Siegeln? Das muss nicht sein. Denn die Lektüre dieses Wälzers klärt auf.
Hundstadt. «Ja, so wurden früher Feste gefeiert», sagte eine Besucherin am Sonntagnachmittag, als sie ihren Blick über die Fotoausstellung im Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt schweifen ließ. Das bevorstehende Fest, nämlich die 600-Jahr -Feier in Hundstadt, war es auch, die weit über 200 Interessierte in das Dorfgemeinschaftshaus zu einer Bilderausstellung und, das war der wesentliche Teil, zur Buchpräsentation lockte.
«600 Jahre Hundstadt» lautet der Titel des mehrere hundert Seiten dicken Wälzers, den der Buchausschuss nun der Öffentlichkeit präsentierte und für 25 Euro verkaufte. Rosi Reuter oblag es, den Besuchern das Buch, an dem der Ausschuss monatelang gearbeitet hatte, schmackhaft zu machen. So legen die Autoren nicht nur einen Streifzug durch die Geschichte des Ortsteils vor, sondern auch so manche Anekdote, Zahlen und Fakten.
Viele Bilder habe der Ausschuss zusammengetragen, wie Ortsvorsteher Kurt Solz (FWG) in seiner Begrüßung berichtete. Viel zu schade, um sie nur einmal kurz zu überblättern, fand Solz. Deshalb nutzte der Festausschuss auch die Gelegenheit, mit einer umfangreichen Bilderausstellung Lust auf die Heimatgeschichte zu machen und so manche Erinnerung wieder lebendig werden zu lassen.
«Wir waren eigentlich unserer Zeit voraus», sagte Rosi Reuter mit Blick auf das Landleben, das mehrere Einkaufsmöglichkeiten bis 22 Uhr und natürlich handwerkliche Dienstleistungen im Ort bot.
Und weil natürlich auch der Bahnhof, den es nunmehr seit 100 Jahren in Hundstadt gibt, eine zentrale Stelle war, ist auch der Eisenbahn ein eigenes Kapitel gewidmet. Dass die Geschichte Hundstadts nicht von Residenzen, hohen Herrschaften oder anderen Ereignissen geprägt ist, sei typisch für die Orte im Hochtaunuskreis, betonte Gregor Maier, Fachbereichsleiter Kultur beim Hochtaunuskreis, in seiner kurzen Rede.
Residenzen seien nämlich die Ausnahme, doch den Blick auf das Leben in den letzten Jahrhunderten geben in der Tat die Alltagsgeschehnisse in einem Ort wie Hundstadt. Ein bisschen Gänsehaut ist aber auch in Hundstadt garantiert, nämlich wenn es um die Geschichte der Magd oder den Kinderfriedhof geht.
     Sehr viel Arbeit
Sehr viel Arbeit stecke in den Werk, betonte Maier, und auch Landrat Ulrich Krebs (CDU) lobte das ehrenamtliche Engagement der Autoren, die federführend mit dem Heimatverein zusammengearbeitet haben. Dessen Vorsitzender Karl Moses nutzte die Gelegenheit für den Verein zu werben, der die Geschichte erforsche und so die Identifikation mit der Heimat bewahre.
Ein Loblied auf die Heimat sang zudem der Frauenchor Hundstadt unter der Regie von Kirsten Nüßlein. Viele der Besucher nutzten im Anschluss die Möglichkeiten, Karten für die Jubiläumsfeier vom 23. bis zum 25. Juli und das Buch zu kaufen.
Artikel vom 08. Juni 2010, 03.25 Uhr (letzte Änderung 08. Juni 2010, 09.32 Uhr)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/600-jahre-hundstadt-kompakt_rmn01.c.7801124.de.html

Usinger_Anzeiger - 02.06.10
Hundstädter Vielfalt zwischen zwei Buchdeckeln
Feierstunde zur Präsentation des Heimatbuches „600 Jahre Hundstadt“ -
Am kommenden Sonntag wird das Buch vorgestellt

HUNDSTADT
(anr). Lange gespannt erwartet und von vielen schon vorab reserviert, wird am Sonntag um 14 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus das Hundstadt-Buch präsentiert, welches eigens zur 600-Jahr-Feier des Ortsteiles von der Buchgruppe Hundstadt des Heimat- und Geschichtsvereins Grävenwiesbach erstellt worden ist. In einer Feierstunde bei Kaffee und Kuchen stellen die Autoren das 424 Seiten starke Buch vor, in dem Hundstadts Geschichte abgebildet und nachzulesen ist. In verschiedenen Arbeitsgruppen waren schon Jahre zuvor zahlreiche Informationen zusammengetragen , gesichtet und zu lesbaren Texten gestaltet worden. Nun können die Urheber stolz in die Öffentlichkeit treten und auf viele interessierte Gäste hoffen.
Die Geschichte der Ortsvereine, viele alte Fotos aus den Hundstädter Familien oder Geschichten über die Häuser, Gastwirtschaften und öffentlichen Einrichtungen bieten einen vielfältigen Rückblick in die Vergangenheit des Dorfes.
Auswanderer des 18. und 19. Jahrhunderts oder nach 1945 als Flüchtlinge und Vertriebene gekommene Neubürger finden in dem Werk ebenso Erwähnung wie die schweren Zeiten der beiden Weltkriege und ihre Folgen. Das „Leben auf dem Lande“, das damalige Schulwesen, alte Bräuche oder die vielfältigen Veranstaltungen am Hirschsteinfelsen werden ebenso vorgestellt wie die damaligen Honoratioren der Schultheiße, Bürgermeister, Pfarrer oder Lehrer. Zum Preis von 25 Euro kann das Werk auf einem Büchertisch erworben werden.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8975201.htm

Taunuszeitung - 29.05.2010
Zur 600-Jahr-Feier öffnet auch die Feuerwehr ihre Tore
Hundstadt.
Am Wochenende des 19. und 20. Junis öffnet die Feuerwehr im Rahmen der 600-Jahr-Feier des Ortes ihre Tore für die Öffentlichkeit. In diesem Rahmen wird am Samstag, 19. Juni, von 18 Uhr an, auch die Sonnenwendfeier begangen. Ab etwa 20.30 Uhr hat die Feuerwehr Livemusik im Programm. Es soll ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer mit Steaks und Bier vom Fass werden. «Feuerwehr zum Anfassen» gibt es am Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr, beim Tag der offenen Tür, bei dem die Besucher sogar aktiv mit den Geräten der Feuerwehr arbeiten dürfen. Doch die Kameraden zeigen ebenfalls ihr Können. Zur Vorführung gehören eine Fettexplosion, ein Leichtmetallbrand, Feuerlöschübungen, sowie eine eindrucksvolle Berge-Übung mit einem 45 Tonnen-Autokran der Firma Buhlmann. Interessant ist auch die Fahrzeugausstellung. Die Kinder dürfen sich auf Hüpfburg und Spiele freuen. msc
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/zur-600jahrfeier-oeffnet-auch-die-feuerwehr-ihre-tore_rmn01.c.7755090.de.html


Taunuszeitung - 27.05.2010
Fanfarenzug setzt auf bewährte Kräfte
Zuversichtlich geht’s ins große Jubiläumsjahr
Der Fanfarenzug Hundstadt schaut positiv in die Zukunft und setzt auf eine erfolgreiche Jugendarbeit – dank ehrenamtlichen Engagements.

Hundstadt.
Jahreshauptversammlung beim Fanfarenzug 1964 Hundstadt – das heißt nicht nur routinierter Ablauf und einstimmige Wahlen. Sondern auch eine positive Bilanz und zufriedene Vereinsmitglieder. Die Versammlung war mit fast 50 Teilnehmern gut besucht, denn die Musiker sind nicht nur interessiert, sondern auch engagiert. Die Brassband hat einen aktiven Vorstand, eine bekannt gute Jugendarbeit und dadurch auch eine gute Zukunftsperspektive.
Dieser Erfolg basiert jedoch auf harter Arbeit, viel ehrenamtlichem Engagement und zahlreichen Übungsstunden.
Jeden Montag um 20 Uhr übt der Gesamtverein im Hundstädter Dorfgemeinschaftshaus. Die Mädels der Majorettengruppe synchronisieren ihre Tänze, Trommler- und Bläsergruppe studieren neue Lieder, feilen an ihrem Repertoire. Bei den 45 gemeinsamen Übungsstunden der 56 aktiven Mitglieder im vergangenen Jahr trainieren die einzelnen Instrumentengruppen und die Tanzgarde.
Die ehrenamtlichen musikalischen Ausbilder Udo Pauly, Jörg und Thomas Glaser, bilden zusätzlich sieben Nachwuchsmusiker an Trommel und Trompete aus. Außergewöhnlich engagierte Aktive sind Jennifer Schubert, Rolf Moses und Dirk Veith, die an den meisten Übungsstunden teilnahmen.
Der Fanfarenzug 1964 Hundstadt besteht aus 156 Mitgliedern, davon 56 Aktive und 3 Ehrenmitglieder. Die Brassband absolvierte im vergangenen Jahr zahlreiche Auftritte in nah und fern. Das Durchschnittsalter der aktiven Musiker liegt bei 29 Jahren. Mit 25 Aktiven unter 26 Jahren kann der Verein positiv in die Zukunft blicken. Als Botschafter der Musik im Usinger Land genießt die Brassband wachsende Beliebtheit.
Im vergangenen Herbst richtete der Verein das Kreismusikfest mit großem Erfolg aus. Auch auf zahlreichen Veranstaltungen begeisterten die Musiker mit ihren flotten Rhythmen, ihrer auffallend schwarz-weißen Uniform und den hübschen Gardemädchen.
     Ehrungsreigen
Die Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung verliefen flott und einstimmig. Die meisten Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Roland Seel wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Jörg Glaser, der seinen Posten aus zeitlichen Gründen niederlegte. Glaser gehört dem Vorstand jedoch weiterhin als musikalischer Leiter an.
Für langjährige Vereinsmitgliedschaft konnte Vorsitzender Thomas Kinnett Ehrungen vornehmen: Elena Claudi wurde für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Majorettengruppe die bronzene Vereinsnadel verliehen, Bettina Mußeleck ist seit 25 Jahren aktiv, zunächst in der Majorettengruppe, aktuell an der Zugposaune.
Roland Seel gehört dem Verein 15 Jahre an, Bianca Magers, Erhard Schubert, Wolfgang Schoula und Burkhard Jung 20 Jahre. Bereits seit 30 Jahren unterstützen Herbert Nöll, Ursula Veith, Renate Wild und Birgit Becker die Brassband. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Bernd Buhlmann und Gerald Wieth geehrt. vnt
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/fanfarenzug-setzt-auf-bewaehrte-kraefte_rmn01.c.7745506.de.html

Taunuszeitung - 21.05.2010
424 Seiten spannende Geschichte
Neues Buch informiert über die Entwicklung Hundstadts in den vergangenen 600 Jahren
Wer in Zukunft etwas über die Vergangenheit Hundstadts erfahren will, muss zum neuen Buch greifen, das jetzt fertiggestellt wurde. Und wer es ganz lesen möchte, muss ein bisschen Zeit mitbringen.
Hundstadt. Satte 424 Seiten umfasst das neue Buch über die Geschichte des Grävenwiesbacher Stadtteils Hundstadt. Manch einer wird sich fragen, ob so viele Seiten überhaupt von der Geschichte und den Geschichten eines so kleinen Dorfes gefüllt werden können. Aber sicher doch: Immerhin feiert Hundstadt in diesem Jahr seinen 600. Geburtstag. Am Sonntag, 6. Juni, soll das neue Buch von 14 Uhr an im Dorfgemeinschaftshaus feierlich vorgestellt werden. Erstellt wurde es von der Buchgruppe Hundstadt des Heimat- und Geschichtsvereins Grävenwiesbach.
Es war eine lange Geburt, auch wenn die Macher bereits bei anderen Buchprojekten reichlich Erfahrungen gesammelt haben. Im stillen Kämmerlein haben sie die zuvor gesammelten Informationen gesichtet, strukturiert und schließlich mehrere Texte daraus formuliert. Alles stand natürlich unter einem Motto: Nichts sollte dem Vergessen preisgegeben werden. Alle Vereine des Ortsteils – selbst jene, die nicht mehr existieren – kommen zu Wort. Viele Bürger haben alte Fotografien geliefert und Informationen zu alten Häusern, früheren Gemeinschaftseinrichtungen beigesteuert. Exemplarisch sei nur auf den Felsenkeller verwiesen, eine alte Gaststätte.
Auch über die Auswanderer des 18. und 19. Jahrhunderts werden die Leser informiert. Breiter Raum wird den Vertriebenen eingeräumt, die nach dem 2. Weltkrieg in Hundstadt aufgenommen wurden. Nicht zu vergessen: die schweren Zeiten während und nach den Kriegen, die im Abschnitt «Leben auf dem Lande» vorgestellt werden.
Es sind Texte zur Geologie, Landschaft und dem Wald enthalten, und auch das kulturelle und kirchliche Leben werden ausführlich beschrieben. Und da die historische Entwicklung des Grävenwiesbacher Ortsteils ohne die prägenden Personen nicht möglich gewesen wäre, werden diese natürlich auch entsprechend gewürdigt. Das Hundstadtbuch kann somit gut als Familienchronik für die Hundstädter herhalten.
Das Buch soll zum Preis von 25 Euro pro Stück verkauft werden. Natürlich werden sie auch bei der Vorstellung verkauft . Eile scheint geboten, denn viele Hundstädter haben es schon vorbestellt, ohne zu wissen, was sie bekommen werden.
Weitere Informationen zum Buch und zu den Jubiläumsfeiern auf
http://www.hundstadt.eu. gst
http://www.fnp.de/tz/region/lokales/424-seiten-spannende-geschichte_rmn01.c.7714390.de.html

Taunuszeitung - 21.05.2010
Gottesdienst unter freiem Himmel
Grävenwiesbach. Den Gottesdienst unter freiem Himmel feiern, das ergibt schon eine besondere Atmosphäre. Zu einem solchen Open-Air-Gottesdienst lädt die katholische Kirchengemeinde Sankt Konrad für den kommenden Pfingstmontag ein. Die Heilige Messe beginnt um 11 Uhr an den Hirschsteinfelsen im Ortsteil Hundstadt. Denjenigen, die dort noch nie waren, sei gesagt, der Weg dorthin ist ausgeschildert, und Parkplätze sind auch ausreichend vorhanden.
Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, der kann sich im Pfarrbüro unter der Telefonnummer (06086) 3302 melden. Bei Regen muss der Gottesdienst allerdings verlegt werden und findet dann in der katholischen Kirche in der Gartenstraße 11 in der Kerngemeinde Grävenwiesbach statt.
Übrigens startet der Gottesdienst am Pfingstsonntag wie gewohnt um 9.30 Uhr in der Kirche. Diakon Joachim Pauli lädt alle Gemeindemitglieder herzlich zu beiden Gottesdiensten ein. msc
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7430710.de.htm


Usinger_Anzeiger - 12.05.10
„Zum Jubiläum ein Beitrag von Frauen für Frauen“
Mutterttagsbrunch des Frauenchors „Grenzenlos“
HUNDSTADT (anr). Mit einem Muttertagsbrunch hat der Frauenchor „Grenzenlos“ die Jubiläumsfeierlichkeiten 600 Jahre Hundstadt bereichert, denn am Sonntag begeisterten sich über 150 Gäste im Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt an dem exquisiten, von den Sängerfrauen zubereiteten Bufett.
Die Sängerinnen und Chorleiterin Kirsten Nüßlein hatten bewusst für ihren Beitrag zum Dorfjubiläum auf die weibliche Karte gesetzt und den Muttertag als Termin ausgesucht. „Wir sind ein Frauenchor und so war es klar, dass wir einen Beitrag von Frauen für Frauen liefern wollten“, erklärten Anneliese Lückel und Ulrike Solz und bedankten sich bei allen Spendern. Passend zum Muttertag entwickelte sich die Veranstaltung auch zu einem großen Familientag, denn viele Hundstädter hatten Familienanschluss aus der Umgebung mitgebracht. Nachdem die Gäste zum Empfang als Getränke Sekt, Kaffee, Tee, Kakao und Säfte zur Wahl hatten, standen am langen Buffet zahlreiche herzhafte Leckereien zur Auswahl. Und zum Dessert lockten auch noch Vanille-Quarkcreme und Apfel-Tiramisu. „Die Resonanz war toll und viele haben uns um eine Wiederholung gebeten, doch wir wollten zum Jubiläum etwas Einzigartiges machen“, erkärte Solz abschließend.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8549224.htm

Taunuszeitung - 08.05.2010
Hundstadts digitales Jubiläum
Gustav Kopp bringt die ganze 600-Jahr-Feier auf eine DVD

Von Monika Schwarz-Crom
Wie die Menschen in Hundstadt im Jahr 2010 gelebt und gefeiert haben, können sich die Nachkommen in späteren Jahren in Ruhe betrachten. Gustav Kopp filmt das gesamte Geschehen.
Hundstadt.
Ein Dorf wird 600 Jahre – und dieses Ereignis sollte für alle Zeiten festgehalten werden. Wie? Na, im Film natürlich. Und weil Gustav Kopp sowieso der Filmemacher des Fanfarenzuges ist und alle Veranstaltungen des Vereins auf bewegten Bildern festhält, hat er auch das würdevolle Amt übernommen, Hundstadt im Jahr des 600-jährigen Bestehens digital festzuhalten.
Niemand wundert sich daher mehr über den Mann mit der Kamera am Auge, sobald eine der vielen Veranstaltungen des Jubiläumsjahres beginnt. Als Rudolf Tillig, gebürtiger Norddeutscher, im kalten Februar zum deftigen Grünkohlessen ins DGH einlud, war Gustav Kopp natürlich dabei.
Bei der Altweiberfastnachtfeier der Boxenluder und den Frauen der Heckeschlepper filmte er alles genau mit. So drehte auch der Rosenmontagsumzug nur unter den kritischen Augen von «Filmer Gustav», wie sich der 68-Jährige selbst gerne nennt, die Lindwurmrunden im Dorf.
Der Gesangverein hatte zum Schlachtessen eingeladen und Gustav Kopp natürlich nicht dabei vergessen. Auch die Frauen vom Kegelklub «Houster Wirnd», die ihr 25-jähriges Bestehen feierten, wurden samt Geburtstagstorte im Film festgehalten.
«Leider durfte ich beim Mundartabend nicht filmen», berichtete Gustav Kopp enttäuscht. Dafür fotografierte er dabei, was die Fotokamera hergab. Und auch die wanderlustigen Mitglieder des hiesigen Heimatvereins kamen in den Genuss, bei ihrer Tour gefilmt zu werden.
544 Filmminuten
Insgesamt hat der Hobby-Filmemacher schon 544 Minuten Hundstädter Jubiläumsgefühle zusammengestellt. Eine Datenmenge, die inzwischen 60 Gigabyte auf seiner Festplatte füllt. Und es ist noch längst nicht genug. «Am Sonntag bin ich beim Muttertagsbrunch vom Gesangverein dabei», sagt Kopp. Dann warten am 15. Mai das Dartturnier, am 19. Juni die Sonnenwendfeier der Feuerwehr, am 17. Juli die Akademische Feier und schließlich der Höhepunkt des Jahres, das Festwochenende vom 23. bis 25. Juli auf gute Aufnahmen.
Für jeden Film überlegt er sich einen passenden Vorspann und auch einen originellen Abspann. Er singt dabei sogar dem Dorf ein Geburtstagsständchen und fasst die jeweilige Feier in Reimen zusammen. Professionell wird das Ganze mit Musik untermalt.
«Ich habe jede Menge dazugelernt und stehe bei meiner Arbeit regelrecht unter Feuer», gesteht der Rentner ein. Doch man sieht ihm an, wie viel Spaß ihm das Filmen samt der anschließenden Bearbeitung macht. Ende des Jahres möchte er einen eineinhalbstündigen Film über Hundstadt im Jahr 2010 anbieten, in dem er alle Veranstaltungen mit einbezieht. «Das soll eine Dokumentation über das Leben der Hundstädter in diesem Jahr werden», sagt er und stellt sich schon vor , wie die Enkel und Urenkel später einmal stolz sagen: «Guck mal, das waren mein Opa oder meine Oma da im Film.»
Ideen hat er viele, wie er das Geschehen auf der Leinwand aufpeppen kann. Ein Film über das Brotbacken ist so schon entstanden. Leider machte stürmisches Wetter ihm einen Strich durch die Rechnung, als er mit dem Förster im Wald filmen wollte, wie das Holz gefällt wird, um es im Backesofen verbrennen zu können.
Sehr gerührt war er, als er bei einer Veranstaltung im DGH vertieft in die Kamera schaute und plötzlich spürte, wie er am Ärmel gezupft wurde. Ein kleiner Bub stand da und schenkte ihm ein Tütchen Bonbons, weil Kopp wieder mal so fleißig war. Aus dem Verkaufserlös seiner Filme – Kopp nimmt 10 Euro für eine DVD – stellt er 70 Prozent der Jugendfeuerwehr zur Verfügung. 300 Euro sind so zusammengekommen, die er bei der Sonnenwendfeier überreichen will.
Mehr zum Jubiläumsjahr des 600 Jahre alten Hundstadts findet man im Internet auf der Seite http://www.hundstadt.eu/.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/hundstadts-digitales-jubilaeum_rmn01.c.7657856.de.html

Taunuszeitung - 29.04.2010
Tour in die Vergangenheit
Heimatverein bietet geschichtliche Wanderung
Von Monika Schwarz-Cromm
Mit historischen Informationen wurden die Mitglieder des Heimatvereins auf ihrer Wanderung um Hundstadt «gefüttert».
Hundstadt.
Wenn die Mitglieder des Heimatvereins zu einer Wanderung aufbrechen, dann hat das auch immer etwas mit Historie zu tun. So auch am Sonntagnachmittag. Der Treffpunkt war das Sportplatzgelände der SG Hundstadt, von wo es rings um den Grävenwiesbacher Ortsteil ging.
Nicht ohne Grund. Denn Hundstadt feiert ja in diesem Jahr sein 600. Bestehen. Das war der Anlass, eine Vereinswanderung anzubieten. Also hatte sich Heimatvereins-Vorsitzender Karl Moses zusammen mit Adolf Erlbeck und Helmut Erle schon Tage vor diesem Treffen auf den Weg gemacht, die Tour auszukundschaften. «Viel Geschichtsträchtiges liegt dort am Wegesrand», erklärte er zur Begrüßung der wanderlustigen Mitgliedern.
Arbeitsdienst
Zwar war Helmut Erle am Sonntag nicht dabei. Doch Karl Moses hatte sich gemerkt, was der ihm alles von früher erzählt hatte. Und Adolf Erlbeck war in Hundstadt aufgewachsen und wusste daher auch so einiges zu berichten.
Die Gruppe war nur ein kurzes Stück unterwegs, da stoppte Moses schon zum ersten Mal die Gespräche, die sich beim Wandern so nebenbei ergeben hatten. Es ging um das Thema Arbeitsdienst. Schon 1934 waren rund 40 Arbeitsdienstler im Saal der Gaststätte «Zum Felsen» in Hundstadt untergebracht worden, die nur ein Jahr später das Lager «Bemelberg» bezogen.
1937 sei dann eine weitere Siedlung für die Arbeiter der Muna erstellt worden. «Man nannte sie Waldfrieden», erklärte Karl Moses. 1942 wurde das Arbeitsdienstlager zu einem Wehrertüchtigungslager, in dem junge Männer auf den Kriegsdienst vorbereitet wurden. Und nur ein Jahr später kamen die Zwangsarbeiter, um den Hasselbacher Tunnel auszubauen. Nun hieß das Lager «Arbeitserziehungslager».
Die Wanderer konnten sich vorstellen, wie viel Leid dort ertragen werden musste. Aber sie erfuhren auch von der Zeit, als rund 300 Heimatvertriebene ab 1946 in diesen Baracken eine neue Bleibe fanden und sich genau dort ein kleines Hundstadt bildete. Einer von diesem Heimatvertriebenen war Adolf Erlbeck.
Die Gruppe wanderte am Bahnkörper entlang und kam so zum Hirschsteinfelsen. Bis zum Munazaun ging es weiter, wo der Bahnanschluss zu sehen war.
Kurz vor der Bundesstraße machten sie eine Rast. Danach ging es zurück zum Sportplatz. Nach rund zwei Stunden hatte die Gruppe Hundstadt fast umrundet und ein wenig über die Menschen erfahren, die entlang dieser Wanderstrecke einst gelebt hatten.
Artikel vom 29. April 2010, 03.27 Uhr (letzte Änderung 29. April 2010, 05.14 Uhr)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/tour-in-die-vergangenheit_rmn01.c.7620431.de.html

Usinger_Anzeiger - 29.04.10
Heimatliebe und hintergründiger Dialekt-Humor
„Bousseldande“ begeistern in Hundstadt -
Gesangverein „Sängergruß“ bot weiteres Highlight der 600-Jahr-Feier

HUNDSTADT (anr). Applaus und laute Rufe nach Zugabe erleben viele Veranstaltungen. Doch nach dem Auftritt der „Bousseldande“ im mit 260 Zuschauern ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt hatte man das Gefühl, dass das begeisterte Publikum seine Emotionen damit nur unzureichend beschreiben konnte.
Denn der Gesangverein „Sängergruß“ als Veranstalter, allen voran sein Vorsitzender Kurt Becker, hatte passend zum Dorfjubiläum mit der Veranstaltung eines Mundartabends und des Engagements des Trios Klaus Wolf, Jochen Strunk und Angelika Hoffmann aus Bonbaden und Kraftsolms, bekannt als „Bousseldande“, den richtigen Nerv getroffen.
Nicht nur mit bestem mittelhessischen Platt aus der heimischen Region hatten die „Bousseldande“ das Publikum von Beginn an für sich eingenommen, sondern mit hintergründigem Humor wurden Alltagsszenen von früher und heute zu einem außerordentlichen Heiterkeitserfolg, bei dem gleichzeitig Gelegenheit zur Besinnung und zum Nachdenken gegeben wurde.
Da ist Hauptprotagonist Wolf als Magd „Gretelche“ schon 38 Jahr „off em Hoop“ und leidet unter Depressionen wegen des Größenwahns des Bauern, der so viele Kühe anschafft, dass diese von ihr mit Melkfett eingerieben werden müssen, um nebeneinander stehen zu können.
Auch in der zweiten Szene, in der Witwe Anna, erneut von Wolf gespielt, bei der Heiratsvermittlung „Nie mehr einsam“ einen neuen Lebenspartner sucht, werden angesichts der Feststellung, dass „ein Hoop voll Koi und Wuzze nout is“ die Ansprüche an einen Mann am Ende zugunsten des bäuerlichen Lebens zurückgestellt und beim Tanztee in Bad Nauheim die Suche fortgesetzt.
Dass die „Bousseldande“ nicht nur für Lacherfolg sorgen, sondern die Verbundenheit mit der Heimat und die Pflege des Kulturgutes ein mindestens ebenso großes Anliegen ist, zeigte sich nicht nur in der detaillierten Dekoration der Bühne mit Einrichtung und Gegenständen aus dem früheren bäuerlichen Alltag, sondern vor allem auch in der dritten Szene. Verena aus Leverkusen will ihren Mann überzeugen, dass zum Ausbau des Speichers erst einmal die dort gelagerten Sachen weggeworfen werden müssten und trifft auf den energischen Widerstand der Oma. Hier nutzt Wolf in brillanter Manier die Gelegenheit, altes Kulturgut wie eine Schnitzebank, ein Kummet, Reff oder Stellage zu erklären und ein Plädoyer für das alte, erinnerungswürdige Erbgut abzugeben. Besonders eindrucksvoll gelungen war der Stimmungsübergang zu einem mucksmäuschenstillen Publikum, als ein alter Milchdippe die Erinnerung an ein im Krieg gefallenes Familienmitglied zurückbrachte. Unnachahmlich verstanden es die „Bousseldande“ auch immer wieder, das Publikum in ihr Spiel mit einzubeziehen, etwa wenn der aus dem Altenheim ausgebüchste, pflegebedürftige Herr Weber sich urplötzlich von Zuschauer Volker Götz auf die Bühne hieven ließ und dafür ein „Zuckerstoan“ versprochen bekam, welches von einer anderen Zuschauerin spontan zutage gefördert wurde. Schließlich geriet bei der Menüzusammenstellung für die Hochzeit der Tochter die heimische und die internationale Esskultur durcheinander, wenn das „Filet Wellington“ zum Wellfleisch geworden war.
Die Akteure auf der Bühne hatten abschließend noch ein Kompliment für das Hundstädter Publikum parat: „Jeder hat gemerkt, worum es geht und war von der ersten Sekunde voll dabei wie in einer großen Familie.“
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8825221.htm

Taunuszeitung - 21.04.2010
Silbernes Jubiläum bei den Keglerinnen
Von Monika Schwarz-Cromm
Silberhochzeiten werden gewöhnlich groß gefeiert.
Deshalb luden die Keglerinnen «Housder Wirnd» das ganze Dorf zu ihrem 25-jährigen Bestehen ein.

Hundstadt.
Wenn der Hundstädter Wind um die Ecken bläst, gilt es, sich warm anzuziehen. Das war auch früher schon so, wenn die Schönsten aus dem Dorf bei Festen «einliefen». Schon hatten die Mädels ihren Spitznamen weg: «Housder Wirnd» (Hundstädter Wind).
Genauso nennen sich neun Keglerinnen, die auf der Kegelbahn auch gerne alles abfegen. Und das inzwischen seit 25 Jahren. Silvia Georgi, Cornelia Herr, Heidi Schubert und Gisela Zimmermann gehören zu den Gründungsmitgliedern.
Im Lauf der Jahre sind Hanne Becker, Angelika Firmer, Martina Magers, Barbara Webbeler und Andrea Wolafka dazugekommen. Und weil sich alle so gut verstehen, organisierten sie für Sonntagnachmittag eine große Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen.
Bei Kaffee und Kuchen ließen sich rund 150 Gäste auf ein buntes Programm ein. Der Frauenchor Grenzenlos forderte die Keglerinnen musikalisch auf, «Mach mal Pause». Doch die neun Frauen hatten an diesem Ehrentag für Pausen keine Zeit. Unterstützt von ihren Partnern sorgten sie dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte.
Da war der Spielmannszug aus Weilmünster, der für Stimmung sorgte. Die Garde des Fanfarenzuges Hundstadt gratulierte ebenfalls. Die ehemaligen Gardemädels können und wollen das Tanzen nicht sein lassen und traten für die Keglerinnen als Housder Hörfunkballett auf. Dann waren da noch die Dog City Dancer und die beiden Kegelschwestern Cornelia Herr und Gisela Zimmermann, die in einem lustigen Sketch viel vom «Rosachen» berichteten.
     Schöne Ausflüge
Was da am Sonntag gefeiert wurde, begann vor 25 Jahren auf der Kegelbahn bei «Tante Anna» in Mönstadt. «So lange ist das schon her?», fragten sich die Gründungsmitglieder. Damals gehörten noch Bärbel Buhl, Christine Schulz und Kornelia Thome dazu. Doch die Frauen trafen sich nicht nur zum Kegeln. Viel haben sie im Laufe der Jahre erlebt. Die Bilderauswahl zeigte den Jubiläumsgästen, wo die Keglerinnen überall anzutreffen waren. Das fing 1986 mit dem Weinfest in Boppard an und hörte 2009 mit einer Fahrt nach Trier auf. Sogar in Paris waren sie schon.
Artikel vom 21. April 2010, 03.26 Uhr (letzte Änderung 21. April 2010, 05.23 Uhr)
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/tour-in-die-vergangenheit_rmn01.c.7620431.de.html

Taunuszeitung - 17.03.2010
165 Gäste genießen Rippchen und «Saure Brüh’»
Hundstadt. Wie jedes Jahr veranstaltete der Gesangsverein «Sängergruß» ein großes Schlachtfest im Dorfgemeinschaftshaus in Hundstadt. Dieses Mal unter der Fahne der 600-Jahr-Feier des Dorfes, die im Sommer ansteht. «Wie immer gibt es viel zu viel zu essen, aber das muss ja so sein. Das ist typisch Hundstadt», kommentierte Rudolf Tillig, Mitglied im Gesangverein, das Schlachtessen. 120 Kilogramm Lebendgewicht brachte das von Metzger Kurt Reiter geschlachtete Schwein auf die Waage und lieferte Fleisch für Leberwurst, Blutwurst, Mett und Rippchen für mehr als 165 Gäste. Besonders genossen die Gäste die «Saure Brüh», eine Suppe mit Fleischeinlage. Dazu gab es Mett mit Zwiebeln und Brötchen. Bewirtet wurden die Fest-Esser von etwa 15 Kellnerinnen und Köchen, die bei dem regen Treiben teilweise Mühe hatten, allen Bestellungen ebenso schnell nachzukommen, wie sie aufgegeben wurden. Den vielen Gästen schmeckte es sichtlich, denn die Teller wurden bei vielen mehr als einmal nachgefüllt.
Übrigens: Der Gesangverein probt jeden Mittwoch und freut sich über Neuzugänge, um gemeinsam «schepp und schief zu singen und ein paar Späßchen zu machen». Alle zwei Jahre macht der Verein einen Ausflug. Das große Fest anlässlich des 600-jährigen Bestehens wird vom 23. bis 25. Juli gefeiert. Es gibt Livemusik mit der Coverband «On Line» und einen «stehenden Festzug» mit Darbietungen auf den Bühnen in der Dorfmitte. evs
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7430710.de.htm


Usinger_Anzeiger - 08.03.10
"Größter Dorfverein mitten in den Jubiläumsvorbereitungen"
Sonnwendfeier und Tag der offenen Tür als Beitrag zur 600-Jahrfeier in Hundstadt
HUNDSTADT (anr). Feuerwehrvereinsvorsitzender Siegmar Heider ließ in seinem Jahresbericht zur Jahreshaupt-versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hundstadt vor 40 Mitgliedern keinen Zweifel daran, dass man nach dem eigenen 80-jährigen Jubiläum im vergange-nen Jahr zur 600-Jahrfeier des Dorfes seinen Beitrag leisten werde: "Der größte Dorfverein mit 203 Mitgliedern wird sein ganzes Wissen, Können und Erfahrung zum Gelingen der Großveranstaltung einbringen." Am 19. Juni sollen die Sonnwend-feier und am 20. Juni der "Tag der offenen Tür" den Veranstal-tungskalender der 600-Jahrfeier bereichern.
Wehrführer Kai Süssner berichtete von 25 Einsätzen der 24 Feuerwehrleute, der Teilnahme an 20 Übungen und 17 Lehrgängen sowie dem Besuch zahlreicher Feuerwehrveranstaltungen im Kreisgebiet und zirka 2095 Dienststunden der Wehrmitglieder. Gerätewart Sascha Herr konnte unter anderem von der Beschaffung einer Rettungsbühne für den Rüstwagen, eines Hochstrahlrohres für das LF 8/6 sowie Funkmeldeempfängern, die mit Vereinsmitteln bezahlt wurden, berichten. Jugendwart Thorsten Maurer blickte neben den 48 Übungen der zehn Jugendfeuerwehrmitglieder auf erfolgreiche Wettkämpfe in Hausen, Riedelbach und Obern- hain sowie die gelungene Austragung der Premiere eines Jugendfeuerwehrwettkampfs mit den Ortsteilen der Großgemeinde zurück. Ein Ausflug ins Phantasialand, ein 24 -Stunden-Feuerwehrtag, sowie die Überprüfung der Hydranten standen im Veranstaltungskalender. Für 2010 ist bereits vom 3. bis 10. Juni eine Zeltfreizeit geplant.
Nachdem die Versammlung den Kassenbericht von Ullrich Klein zur Kenntnis genommen hatte und satzungsgemäß zustimmte, dass aufgrund einer Erkrankung des zweiten Kassenprüfers die alleinige Kassenprüfung durch Friedhelm Becker ausreiche, wurde der Vorstand einstimmig entlastet und erneut Friedhelm Becker sowie Kurt Solz zu neuen Kassenprüfern bestellt. Katja Agricola wurde einstimmig für die zurückgetretene Elisabeth Keilmann zur neuen Schriftführerin gewählt.
Bürgermeister Hellwig Herber bekräftigte, dass zur Aufrechterhaltung der Tageseinsatzstärke der Rückgriff auf die Feuerwehrleute, die in der Gemeindeverwaltung arbeiten, notwendig sei - auch wenn sie in auswärtigen Feuerwehren aktive Mitglieder seien.
Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Stefan Born lobte, dass die Wehr Hundstadt mit Timo Heider den Katastrophenschutzführer sowie mit Hendrik Solz dessen Stellvertreter in ihren Reihen habe. Bei der Beförderung von Ullrich Heider zum Hauptlöschmeister artikulierte Wehrführer Süssner sein Unverständnis, dass niemand aus dem Kreisfeuerwehrvorstand gekommen war.
Für 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Helmut Becker geehrt. Für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden Gerold Armstark, Gerhard Bangert, Herbert Engelmann, Friedel Kreuter, Herbert Nöll, Kurt Solz und Werner Wick ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Antje Armstark, Ullrich Heider, Ullrich und Wolfram Klein, Gabi Schäfer und Marlies Völlmer ihre Urkunde, während Moritz Bierbrauer, Rosemarie Kaffenberger, Horst Mader, Wolfgang Milchen, Sandra Riedel und Günter Stebinger zehn Jahre Vereinsmitglied sind. Von den Aktiven wurden Ullrich Heider und Wolfram Klein für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen ausgezeichnet.

Der Vorstand
Vereinsvorsitzender: Siegmar Heider
Stellv. Vorsitzender: Kai Heider
Kassenwart: Ullrich Klein
Schriftführerin: Katja Agricola
Beisitzer: Thomas Hein
Manuela Süssner
Wehrführer: Kai Süssner
Stellv. Wehrführer: Timo Heider
Gerätewart: Sascha Herr
Jugendwart: Thorsten Maurer
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8559614.htm

Usinger_Anzeiger - 6.03.10
570 Dosen Wurst blitzschnell ausverkauft
Traditionelles Schlachtessen des Gesangvereins Sängergruß Hundstadt - Besuch aus dem Schwarzwald
HUNDSTADT (anr). Wie in jedem Jahr mussten sich die Gäste des Schlachtessens des Gesangvereins Sängergruß Hundstadt im Dorfgemeinschaftshaus frühzeitig auf den Weg machen, um in den Genuss aller hausgemachten Spezialitäten zu kommen. Denn beim elften Schlachtessen war kurz nach dem Beginn um 18 Uhr die aufgebaute Verkaufstheke, an der Vorsitzender Kurt Becker persönlich Dienst tat, bereits ausverkauft. 570 Dosen Wurst, 80 frische Würstchen sowie 45 Mal geräucherten Presskopp hatten die Kenner und Stammgäste der hausgemachten Wurstherstellung bereits für daheim erworben.
Sodann galt es, für den Genuss der Schlachtplatte noch einen Sitzplatz zu finden, denn der Saal war schnell bis auf den letzten Platz gefüllt. Selbstverständlich hat sich auch im 600. Jahr von Hundstadt an der Speisenfolge der 165 Portionen nichts geändert. Als Vorspeise wurden den Gäste als spezieller Appetitanreger saure Brühe gereicht. Als Hauptgericht servierte die 18 Mitglieder starke Küchen-Theken- und Kellnermannschaft des Sängergruß die traditionelle Schlachtplatte mit Kamm- und Bauchfleisch, Leber- und Blutwürstchen sowie Sauerkraut und Kartoffelpüree. Zum Abschluss der Menüfolge konnte man als Nachtisch noch einen Mettkloß mit Brot nehmen.
Das traditionelle Schlachtessen zieht jedoch nicht nur die Hundstädter, die Bürger der Großgemeinde oder des Usinger Landes an, sondern auch aus der Kreisstadt Bad Homburg waren mit Doris und Jürgen Bechthold sowie dem ehemaligen Bad Homburger Wehrführer Peter Hilfinger zum dritten Mal Anhänger der Hausmannskost gekommen. Diese hatten mit Jürgen und Marianne Hofseß aus Villingen im Schwarzwald gleich Gäste von weither mitgebracht, die die Rezeptur aus ihrer eigenen Heimat gut kennen und so die kulinarischen Beziehungen zwischen Schwarzwald und Taunus in Hundstadt begeistert vertieften.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8549224.htm

Usinger_Anzeiger - 03.03.10
Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Hundstadt
- Auflösung des Ortsvereinsrings
Eintragung als Verein beschlossen
HUNDSTADT (anr). Vollständige Einigkeit herrschte auf der Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Hundstadt im Sportlerheim der SG Hundstadt: Mit Satzungsänderungen soll die Eintragung als Verein realisiert werden. Die Dorfgemeinschaft ermächtigt darüber hinaus den Festausschuss der 600-Jahr-Feier alle Beschlüsse hinsichtlich der Veranstaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten zu treffen.
Schließlich soll sich der Ortsvereinsring auflösen, um unter dem Dach der Dorfgemeinschaft Mitglied zu werden. Vorsitzender Kurt Solz teilte in seinem Jahresbericht den zwölf anwesenden Mitgliedern die Korrespondenz mit dem Finanzamt und dem Amtsgericht in Sachen Vereinseintragung zur Vorbereitung des Beschlusses über die Satzungsänderungen mit.
Kassenwart Thorsten Binz konnte lediglich von einer zweckgebundenen Spende des Hochtaunuskreises zugunsten der Erstellung des Heimatbuches berichten. Die einstimmig beschlossenen drei Satzungsänderungen betrafen Formalien und die Vertretungsberechtigung des Vereins, zu der immer einer der beiden Vorsitzenden anwesend sein müsse.
Hinsichtlich der Auflösung des Ortsvereinsrings lädt der derzeitige Vorsitzende Ralf Milner vom Dartclub für den 11. März um 19.30 Uhr zu einer Sitzung ins Dorfgemeinschaftshaus ein, um die Auflösung, die Mitgliedschaft in der Dorfgemeinschaft, sowie die Übertragung des Kassenbestandes zu beschließen. In einer direkt darauf folgenden Vorstandssitzung der Dorfgemeinschaft sollen alle Punkte hinsichtlich rechtlicher Verpflichtungen im Zusammenhang mit den Jubiläumsfeierlichkeiten festgelegt werden.
Der Vorstand
1.Vorsitzender: Kurt Solz
2.Vorsitzender: Thomas Kinnett
Kassierer: Thorsten Binz
Schriftführer: Rudolf Tillig
Beisitzer: Werner Bank, Peter Bangert, Kurt Becker, Michaela Heider, Siegmar Heider, Bärbel Lauth, Harald Lezius, Ralf Milner, Michael Roth, Roland Seel
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8528393.htm

Usinger_Anzeiger - 16.02.10
Flotter Elfer erobert Rathaus, Schlüssel und die (leere) Kasse
Erster Sturm auf Grävenwiesbacher Rathaus durch Fanfarenzug Hundstadt -
Erster Beigeordneter Heinz Radu kapitulierte - Herber im Vorfeld geflüchtet

GRÄVENWIESBACH (anr). Die allererste närrische Erstürmung des Grävenwiesbacher Rathauses vollzog gestern morgen pünktlich und erfolgreich um 11.11 Uhr der Flotte Elfer des Fanfarenzugs Hundstadt. Minutiös geplant und bis zuletzt geheim gehalten, erfolgte der närrische Angriff mit lauter Fanfarenmusik und der Unterstützung durch die attraktiven Gardemädels vom Bahnhofsweg her. Auf dem Grävenwiesbacher Rathausvorplatz sorgte dann der Gardetanz für angstvolle Blicke der Rathausmitarbeiter aus den Fenstern.
In Vertretung des angeblich auf "Pilgerreise" befindlichen Bürgermeisters Hellwig Herber versuchte Erster Beigeordneter Heinz Radu in Bischofstracht gehüllt mit kirchlichem Beistand das Gemeindedomizil zu verteidigen.
Doch Fanfarenzugsvorsitzender Thomas Kinnett forderte unmissverständlich: "Her mit dem Schlüssel, her mit der Kass´, wir müssen bezahlen die 600-er Fete, also schnell heraus mit der Knete."
Nach erfolgreichem Sturm und Übergabe musste allerdings die leere Kasse mit Konfetti befüllt werden, wobei Kinnett feststellte, dass der Beigeordnete trotz Bischofstracht den weltlichen Reizen erlegen gewesen sei. Radu gab denn auch zu, dass der Gardeauftritt die Kapitulation beschleunigt hätte. Bei Sekt und Orangensaft wurden erste Friedensverhandlungen aufgenommen...
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8424324.htm

Usinger_Anzeiger - 16.02.10
Rund 100 Portionen mit 250 Würstchen verzehrt
Grünkohlessen in Hundstadt - 700 Euro für St. Vinzenz-Stift
HUNDSTADT (anr). Als eine weitere Veranstaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich "600 Jahre Hundstadt" fand nun wieder nach einigen Jahren Pause das traditionelle Grünkohlessen im Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt statt. Rudolf Tillig und Christina Loucas konnten als Organisatoren zusammen mit dem Helferteam in Person von Harald und Ursula Lezius, Kurt und Monika Reiter, sowie Edeltraud und Manfred Jakob bereits früh einen gut gefüllten Saal bilanzieren, in dem sich die Gäste Grünkohl mit Salzkartoffeln und Bratwürstchen sowie Bauchfleisch schmecken ließen. Am Ende waren die rund 100 von Kurt Reiter zubereiteten Portionen mit 250 Würstchen verzehrt und alle Gäste konnten bei einem gemütlichen Plausch zufrieden feststellen, dass sie nicht nur gut gegessen, sondern auch Hilfe für einen guten Zweck geleistet hatten. Denn der Erlös in Höhe von 700 Euro ging an das St. Vinzenz-Stift in Aulenhausen, in dem körperlich und geistig behinderte Menschen betreut werden. Gruppenleiterin Marion Beck vom St. Vincenz-Stift war zum Essen und zur Scheckübergabe extra mit ihrer Kollegin Christa Heller und Bewohner Björn Reppmann nach Hundstadt gekommen. Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass nach dieser zweiten Spende die guten Beziehungen nach Hundstadt weiter gepflegt werden können.
Auch Bürgermeister Hellwig Herber "outete" sich als Fan des Grünkohls. Tillig zeigte sich denn auch mit dem Wiederaufleben der Tradition des Grünkohlessen restlos zufrieden: "Ein schmackhaftes, typisches Winteressen für die Gäste, die damit einem guten Zweck dienten."
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8399570.htm

Taunuszeitung - 10.02.2010
Grünkohlessen bringt 700 Euro ein
St. Vincenzstift freut sich über Unterstützung aus Hundstadt
Von Ursula Konder   
Nachdem der Kartenvorverkauf für das Grünkohlessen nur schleppend lief, wurden die Organisatoren am Samstag von den Gästen regelrecht überrollt.
Hundstadt. Essen für einen guten Zweck – der Reinerlös des Abends ging an das St. Vincenzstift in Aulhausen – stand auf dem Hundstadter Programm für den vergangenen Samstagabend. Auf der Speisekarte stand ein typisches Wintergemüse, das vor allem in Norddeutschland auf die Tische kommt: Grünkohl.
Es war nunmehr das 6. Grünkohlessen im 1000-Seelen-Dorf. Vor zehn Jahren hatte der Hundstadter «Neubürger» Rudolf Tillig zum ersten Mal für seine Freunde bei sich daheim das Gemüse gekocht, erinnerte sich der einstige Flensburger. «Das kam an, und jeder fragte, ob ich dass nicht für mehr Leute machen kann», erzählte Tillig. So erweiterte sich von Jahr zu Jahr der Kreis, bis Tillig sozusagen öffentlich kochen musste. Einige Jahre habe es kein Grünkohlessen gegeben, doch im Jubiläumsjahr von Hundstadt stellte sich Tillig mal wieder an den Kochtopf.
     Schweißtreibende Arbeit
Rund 100 Esser aus nah und fern kamen ins Dorfgemeinschaftshaus. Dort duftete es schon im Eingangsbereich nach Grünkohl, gegrilltem Bauchspeck und herzhaften Mettwürsten. Während es sich die Gäste an den mit Grünkohl im frischen Originalzustand dekorierten Tischen gutgehen ließen, stand den Helfern in der Küche und an der Theke der Schweiß auf der Stirn.
Bereits um 10 Uhr waren Edeltraud Jakob, Ursula Lezius, Fatma Reinthaler und Christina Loucas angetreten, um 25 Kilo Kartoffeln zu schälen. Kurt Reiter, gelernter Metzger, kümmerte sich um die 18 Kilo Bauchspeck und 100 Würste, seine Ehefrau Monika Reiter war Herrin des Grünkohltopfes, den allerdings Rudolf Tillig mit den Zutaten gefüllt hatte. 18 Kilo Grünkohl wurden mit 5 Kilo Zwiebeln, 2 Kilo Gänseschmalz und 2 Kilo klein gewürfeltem Bauchspeck verfeinert. Salz, Pfeffer und Muskatnuss dran, und fertig war das Wintergemüse.
«Dass so viele Leute kommen, damit hätten wir dann doch nicht gerechnet», meinte Harald Lezius, der mit Manfred Jakob und Petra Schneider für die Getränke sorgte. Tillig pendelte zwischen Küche und den Gästen hin und her. Unter ihnen war auch eine Abordnung des St. Vincenzstiftes in Aulhausen, in der Nähe von Rüdesheim am Rhein. Marion Beck leitet dort mit ihrer Kollegin Christina Heller die Gruppe Sebastian.
Beck war bereits bei Gruppengründung vor 26 Jahren dabei, Heller kam sechs Jahre später dazu. Seitdem sind die beiden ein eingespieltes Team. «Wir betreuen sieben körperlich und geistig schwerstbehinderte männliche Bewohner», erzählte die 54 Jahre alte Heller im Gespräch mit der TZ.
     Voller Einsatz erforderlich
Zum Betreuerteam gehören fünf Vollzeitkräfte, zwei Sozialassistenten und eine Heilerziehungspflegeschülerin in Ausbildung, eine Wochenendkraft und eine Hauswirtschaftskraft. «In der Gruppe leben sieben männliche Bewohner, da  ist manchmal auch körperliche Kraft gefragt», erzählte Christina Heller. Aufgrund der Behinderungen könne es auch schon mal zu Aggressivität eines Bewohners kommen. Die Bewohner sind im Alter von 14 bis 36 Jahren. «Ihr Entwicklungsalter ist allerdings nur von vier bis 18 Monaten», erklärte Heller. Zu Deutsch: Die Betreuer haben es mit Babys und Kleinkindern in Körpern von Erwachsenen zu tun. «Ja, eine harte Arbeit, aber auch eine sehr schöne», lässt Heller wissen.
Für sie ist die Gruppe ihre Familie, obwohl sie selbst einen Mann und drei – mittlerweile erwachsene – Kinder hat. Ihr Schützling Björn durfte an diesem Abend mit nach Hundstadt kommen und fühlte sich zwischen all den Menschen sichtlich wohl.
Und am Ende des Abends gab es für Beck und Heller dann die große Überraschung: 700 Euro Reinerlös hatte der Abend eingespielt. Rudolf Tillig überreichte den Scheck. «Was wir davon kaufen, steht noch nicht genau fest. Eventuell ein Spielgerät für den Garten», überlegte Beck. Sobald der Verwendungszweck feststeht, werden die Hundstadter es jedoch erfahren», versprach die Gruppenleiterin.
http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7266144.de.htm

Taunuszeitung - 16.2.2010

Jubiläums-Zug auf Erfolgsspur
Hundstadter Narren bringen den Ortsteil in Schwung
Von Frank Saltenberger
Zum Jubiläum «600 Jahre Hundstadt» zog sich erstmals ein Karnevalszug durch den Ort – und bestand die Premiere glänzend.
Hundstadt.
Rosenmontagszug in Hundstadt, ob es den schon mal gab? Aber der Grävenwiesbacher Ortsteil mit einer Hauptstraße, so lang wie der Kudamm, feiert in diesem Jahr Jubiläum, und da passte die Premiere wie die Faust aufs Auge in die närrische Zeit. Denn dass Hundstadt in Sachen Humor und Fasching was zu bieten hat, ist unbestreitbar. Der Fanfarenzug mit seinen Majoretten ist einer der Joker, den die Hundstadter ausspielen, nicht nur zur Faschingszeit, wenn’s Konfetti schneit, sondern das ganze Jahr über, wo Marschmusik gefragt ist, sind sie zur Stelle.
     Bunte Truppe
Zusammen mit dem «Flotten Elfer» wurde ein närrischer Zug zusammengestellt, der Hunderte aus Hundstadt, seiner Nachbarschaft und dem Usinger Land an die Hauptstraße zog.
Und auf der waren auch viele Motivwagen aus der Nachbarschaft unterwegs. So der «Gute-alte-Zeit-Wagen» der Karnevalfreunde Usinger Land, der Prinzenwagen des Usinger Carneval-Vereins, die Merzhäuser Tollitäten und der Kransberger Prinz. Die Crazy Mamas und Usa-Elfen des UCVs und die Limeskrätscher aus Wehrheim waren ebenfalls unterwegs.
Die Bahn frei machte der Zugmarschall Rainer Georgi direkt gefolgt vom Fanfarenzug, der seine Majoretten «vor sich her trieb». Die Minigarde «Flotte Hüpfer» schloss sich an, und die Damen der ehemaligen Garde mit dem selbstketzerischen Namen «Hörfunkballett», konnte sich in ihren Kostümen wahrlich auch sehen lassen.
Der Motivwagen der Freiwilligen Feuerwehr, die Ritze-Ratze-Rasselbande aus Emmershausen, die Zwerge des Hundstadter Kindergartens, die Äpple-Boys aus Wehrheim, die Ministranten sorgten für ein buntes Bild. «Früher war Aerobic nicht bekannt, da wurden wir als Hexen verbrannt»: Gut, dass sich die Zeiten gewandelt haben, den es wäre um die Hundstadter Aerobicgirls wirklich schade gewesen. Gleiches trifft auch für die «Sweet Fire Devils» aus Grävenwiesbach zu und die Hundstadter Gymnastikfrauen, die «Under Cover Ladies» aus Mönstadt oder das KCA -Ballett aus Wernborn. Der Sonntagsstammtisch aus Grävenwiesbach war vertreten wie auch der Kegelclub, der Gesangverein, der Dartclub und die Heckeschlepper, aus Naunstadt kamen Bacardi-People und das Männerballett aus Mönstadt schloss den von Alfred Fröhlich kommentierten Zug ab.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7295106.de.htm


Taunuszeitung - 15.2.2010
Schlachtessen in Hundstadt
Hundstadt. Demnächst wird in Hundstadt wieder «die Sau geschlacht». Der Gesangverein Sängergruß lädt alle Liebhaber eines guten Schlachtessens ein, ins Dorfgemeinschaftshaus zu kommen. Das Schlachtfest findet am Samstag, 27. Februar, ab 18 Uhr statt. Eigens für diesen Tag gibt es auch frisches Fassbier. Wer etwas zu essen mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich entsprechende Behälter mitbringen.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7290095.de.htm

Taunuszeitung - 13.2.2010
Grävenwiesbach in Narrenhand
Hundstadt.
Am Rosenmontag werden Jecken und Narren der Umgebung nach Hundstadt kommen, um bei der Premiere des Rosenmontagszugs, organisiert von den Aktiven des Fanfarenzugs Hundstadt, dabei zu sein.
Bereits dreißig Nummern mit Teilnehmern auch aus der Umgebung sind fest eingeplant für Helau und Alaaf, für Küßscher, Kamelle und närrischen Frohsinn vom Oberdorf durch die Dorfmitte und einem Schlenker in den Sonnenberg hinein. Um 13.11 Uhr geht’s los – und wer am Straßenrand mitschunkeln will, der sollte sich frühzeitig aufmachen, damit er sich einen guten Platz mit guter Aussicht sichert. Und danach droht bei der «After-Zuuch-Party» das DGH Hundstadt aus den Nähten zu platzen, «hofft» zumindest das Organisationskommittee um Thomas Kinnett, Roland Seel     und Rainer Georgi vom «Fanfarenzug Hundstadt».
Anzeige Auch in Mönstadt wird natürlich umgezogen – bereits heute windet sich der bunte Zug durch die Gassen des Ortsteils. Aufstellung ist ab 14 Uhr «Am Bangert». Ab 14.33 Uhr zieht man dann durch die Straßen. Weiter gefeiert wird anschließend im Dorfgemeinschaftshaus bei musikalischer Begleitung von André und Thomas.
Auch der Dartclub mit seinem Vorsitzenden Ralf Milner organisiert die Fassenacht wieder kräftig mit: Ihr «Kinderfasching» startet am 16. Februar ab 14 Uhr – auch wieder im DGH Hundstadt. Bei den vielen närrischen Terminen, bleibt die Dekoration grad hängen.
Auch die Heinzenberger Feuerwehr lässt sich in diesem Jahr beim Faschingsgeschehen natürlich nicht lumpen. Die Brandbekämpfer des Grävenwiesbacher Ortsteils laden alle Narren für Rosenmontag ein. Einlass ist bereits um 19 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus. Ab 19.36 Uhr gibt es dort ein buntes Programm und Live-Musik mit dem Duo Top Sound.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7282531.de.htm

Taunuszeitung - 12.2.2010
Altes Handwerk und eine Dampflok
Hundstadt bereitet sich aufs Jubiläum vor
Von Ursula Konder   
Hundstadt ist im Feier-Fieber. Der kleine Ort wird 600 Jahre alt, und mittlerweile laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auch ist die Frage geklärt, ob es einen Festzug geben wird oder nicht.
Hundstadt.
Das 1000-Seelen-Dorf blickt in diesem Jahr auf eine 600 Jahre alte Geschichte zurück. Und das soll groß gefeiert werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich ein Organisationsausschuss zusammengefunden, und alle Vereine und Gemeinschaften des Dorfes haben für das Jubiläumsjahr alle ihre Veranstaltungen unter das Motto «1410 bis 2010 – 600 Jahre Hundstadt» gestellt.
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird am Festwochenende 23. bis 25. Juli stattfinden. Dann wird in der Dorfmitte ausgiebig öffentlich und gemeinsam gefeiert werden. Für den Freitagabend, 23. Juli, ist die Coverband «On Line» verpflichtet worden, am Samstag, 24. Juli, spielen die Gipfelstürmer auf, und am Sonntag, 25. Juli, gibt es zum Frühschoppen wiederum Live-Musik mit den «Rüddingshäusern» und den «Raubrittern» aus Elkerhausen.
Der Sonntag lädt dann auch ein zum Bummeln durch den Ort. Ein «stehender Festzug» wird alles Erdenkliche um das dörfliche Leben vergangener Zeiten zeigen, Selbstvermarkter werden ihre Arbeit vorstellen, alte Maschinen werden zu sehen sein», macht Rudolf Tillig, Pressesprecher des Festausschusses schon einmal Lust auf einen Bummel durch das Dorf.
     Frische Bratwurst
In vielen Höfen wird es eigene Aktivitäten der jeweiligen Bewohner geben. So soll zum Beispiel auch das alte Metzgerhandwerk gezeigt werden: Jung und Alt können erleben, wie einst Wurst gemacht wurde. Die Wurst soll nicht nur vor Ort angerührt, in Därme gefüllt und zu Würsten gedreht werden.
Anzeige Die Leckerei soll auch sofort auf den Grill und anschließend in die Mägen der Besucher wandern. So frisch kommt man wohl selten an Bratwurst ran. Interessant wird es auch im alten Backhaus, das am Festwochenende geöffnet hat. Dort können die Besucher miterleben, wie noch heute nach alter Art Brot und andere Leckereien gebacken werden.
     Kuchen im Bahnhof
Fest steht mittlerweile, dass auch das 100-jährige Jubiläum des Hundstädter Bahnhofes am Festwochenende gefeiert werden wird. Nach jahrelangem Leerstand haben vor Jahren die Eheleute Elisabeth und Axel Dierker das alte Bahnhofsgebäude gekauft und dieses in ein Wohnhaus umgebaut. Sie werden am Festwochenende dort gerne Gäste begrüßen. Geplant ist ein Bauernmarkt, ebenso soll es Kaffee und Kuchen geben.
Das Bahnhofsjubiläum fällt auch zusammen mit dem Jubiläum der deutschen Eisenbahn. Genau 175 Jahre ist es her, seit zwischen Fürth und Nürnberg die erste Bahn Deutschland fuhr. Aus diesem Grund wird auch der Rhein-Main-Verband an diesem Wochenende die historische Dampfeisenbahn nach Hundstadt schicken.
Bereits ein Woche vor dem Festwochenende, am Samstag, 17. Juli, wird es eine akademische Feier mit vielen Ehrengästen im Dorfgemeinschaftshaus geben. Die Hundstädter Gesangvereine und der Fanfarenzug werden das Programm musikalisch umrahmen. Geplant sind einige Mundartbeiträge. Parlamentschef Winfired Book (CDU), Bürgermeister Hellwig Herber und Ortsvorsteher Kurt Solz (beide FWG) stehen ebenso auf der Rednerliste wie der Festpräsident, Landrat Ulrich Krebs, und der Schirmherr, Staatsminister Jürgen Banzer (beide CDU).
Eine historische Foto-Ausstellung ist in Planung. Im Anschluss an die akademische Feier sind alle Gäste zum gemütlichen Beisammensein mit Essen und Trinken auf dem Vorplatz des Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.
Alle Informationen über das Fest und die Veranstaltungen unter http://www.hundstadt.eu.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7277341.de.htm

Taunuszeitung - 11.2.2010
Anmelden für Faschingsumzüge
Mönstadt/Hundstadt. Fasching strebt dem närrischen Höhepunkt zu. Auch in Mönstadt und in Hundstadt sind die Narren los. Für Samstag wurde deshalb in Mönstadt wieder ein Umzug durch den kleinen Ort organisiert. Dafür können sich Teilnehmer auch jetzt noch anmelden. Die Anmeldungen nimmt Volker Laut unter der Telefonnummer (0 60 86) 39 89 14 entgegen. Aufstellung des Zuges ist am Samstag um 14 Uhr in der Straße «Am Bangert», ab 14.33 Uhr ziehen die Narren dann durch die Mönstädter Straßen. Aber auch wenn der Umzug zu Ende ist, muss niemand nach Hause gehen. Denn danach wird im Mönstädter Dorfgemeinschaftshaus unter der musikalischen Begleitung von André und Thomas ordentlich weitergefeiert.
Aber auch in Hundstadt zieht ein närrischer Lindwurm durch den Ort. Anlässlich des Jubiläums «600 Jahre Hundstadt» organisiert der Fanfarenzug in diesem Jahr für den Rosenmontag zum ersten Mal einen Faschingsumzug. Bislang haben sich bereits alle Tollitäten aus dem Usinger Land angemeldet.
Wer sich aber noch spontan anmelden und mitmachen möchte, der sollte sich entweder bei Roland Seel unter der Telefonnummer (01 77) 5 77 43 90 oder bei Rainer Georgi – er ist Zugmarschall – unter der Rufnummer (0 60 86) 17 00  melden. uko
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7272281.de.htm


Taunuszeitung - 05.02.2010
Die Narren bereiten sich auf die Premiere vor
Hundstadt bekommt seinen Rosenmontagszug
Von Ursula Konder
Das gab es noch nie im 1000-Seelen-Dorf Hundstadt. Erstmalig in der Geschichte des Ortes werden am Rosenmontag die Narren in Zugformation durch die Straßen ziehen.
Hundstadt.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und in diesem Jahr ist dieses Großereignis im Grävenwiesbacher Ortsteil ohne Frage das Jubiläum 600 Jahre Hundstadt.
Die Vereine stellen daher alle Veranstaltungen in den kommenden Monaten unter dieses Motto und haben sich einiges einfallen lassen, um den runden Geburtstag des Dorfes richtig zu feiern. Für die Premiere «Rosenmontagsumzug» zeichnen die Aktiven vom Fanfarenzug Hundstadt verantwortlich. Und nicht nur die Dorfbewohner sind aufgerufen mitzumachen. «Wir wollen zum Rosenmontag alle Jecken und Narren der Umgebung hierher bringen», heißt die Devise der Organisatoren.
Schon jetzt sind 30 Zug-Nummern mit Teilnehmern aus der Umgebung fest eingeplant. Die Route des Zuges wird vom Oberdorf durch die Dorfmitte gehen und auch ein Schlenker in den Sonnenberg hinein ist vorgesehen.
Um 13.11 Uhr geht’s los, und wer am Straßenrand mitschunkeln will, der sollte sich frühzeitig aufmachen, damit er sich einen guten Platz sichert.
Wer nach dem Umzug noch nicht genug hat, der ist zur großen «After-Zuuch-Party» ins Dorfgemeinschaftshaus Hundstadt eingeladen. Und das Organisationsteam um Thomas Kinnett, Roland Seel und Rainer Georgi hofft, das recht viele mitmachen werden.
Die Heckeschlepper wollen närrisch betrachtet, ebenfalls nicht abseits stehen. Sie laden bereits am Donnerstag, 11. Februar, 19.11 Uhr, zum Altweiberfasching ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Völlig entmannt sind die Frauen sich selbst überlassen. Allerdings nur bis 22.11 Uhr, denn ab dann werden die Männer doch noch eingelassen. Vorher gibt es jedoch bereist ein bunt gemischtes Programm: Männerballett steht auf der Tageskarte und so werden «Die Schippenstiels», die «Happy Hippos», die «Lady Shavers» sowie die «Dream Boys» für Stimmung sorgen.
Als Live-Band wurde Bernd Schütz mit seinen Musikern verpflichtet.
Für jede Menge Spaß sorgt auch der Dartclub mit seinem Vorsitzenden Ralf Milner Die organisieren den Kinderfasching, der am Dienstag, 16. Februar, ab 14 Uhr im DGH stattfindet.
Alle Informationen zu den Feierlichkeiten in Hundstadt gibt es im Internet auch auf der Seite:
http://www.hundstadt.eu
uko
http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7244959.de.htm

Taunuszeitung - 01.02.2010
Grünkohl essen und Gutes tun
Hundstadt.
Lecker essen und dabei auch noch eine gute Tat tun, das können alle, die das Wintergemüse Grünkohl lieben, demnächst tun. Denn am kommenden Samstag wird es wieder einmal im Dorfgemeinschaftshaus in Hundstadt nach frischem Grünkohl duften. Pro Person sind 8,50 Euro zu entrichten, doch der Reinerlös des Essens geht an das St. Vincenzstift in Aulhausen, einer karitativen Einrichtung zu Betreuung von geistig- und körperlich behinderten Menschen.
Einige Jahre fiel das Grünkohlessen in Hundstadt aus, doch zum diesjährigen Jubiläum «600 Jahre Hundstadt» wird es nun eine Neuauflage geben, zu welcher der Festausschuss alle Bürger herzlich einlädt. Ab 18 Uhr wird zu Tisch gebeten. Zum Grünkohl gibt es Kartoffeln und gegrillten Schweinebauch sowie gegarte Mett-Enden.
Anzeige Wer am Grünkohlessen teilnehmen will, der sollte sich allerdings Karten besorgen, damit das Organisationsteam planen kann und jeder einen Platz bekommt. Karten für die Veranstaltung gibt es bei Gisela Zimmermann, Am Sonnenberg 20, bei Harald Lezius in der Hauptstraße 14a unter Telefon  (06086) 801  sowie bei Rudolf Tillig, Am Bornrain 6, unter der Telefonnummer  (0 60 86) 95 28 70  oder auch im Internet auf der Homepage des Festausschusses unter
http://www.hundstadt.eu.
uko
http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7225543.de.htm

Usinger_Anzeiger - 11.01.10
Weiberfasching mit den Heckeschleppern
 (ek). Nach dem Erfolg des Vorjahres soll es auch beim Weiberfasching im Dorfgemeinschaftshaus in Hundstadt wieder närrisch rund gehen. Veranstalter sind die Heckeschlepper Hundstadt und deren Frauen, die "Boxenluder". Los geht es am 11. Februar, um 19.11 Uhr. Nicht nur Alleinunterhalter Bernd Schütz wird die Stimmung kräftig anheizen. Wie Dietmar Wiener als Sprecher der Heckeschlepper ankündigt, sollen vier sexy Männerballetts mit ihren Auftritten die närrischen Weiber so richtig in Fahrt bringen. Ab 22.11 Uhr dürfen sich dann auch die Herren der Schöpfung ins Dorfgemeinschaftshaus in Hundstadt wagen. Wie bei den Heckeschleppern üblich, ist für Essen und Trinken bestens gesorgt.

http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/graevenwiesbach/8200577.htm

up nach oben